Kfz Zulassungen: Die Zahlen werden nicht bei allen Marken besser

Viele Autohersteller dürften wehleidig an das Jahr 2009 zurückdenken: Mit 2500 Euro wurden da neue Kunden vom Staat unterstützt, wenn sie ihr altes Auto abwracken und ein neues kauften. Die Zahl der neuen Kfz Zulassungen schoss durch die Decke, der Topf, aus dem die 2500 Euro ausgezahlt wurden, war bereits Anfang September 2009 leer, weshalb keine Abwrackprämie mehr gewährt werden konnte. Von diesem Zeitpunkt an ging es für die Autoindustrie abwärts, für manche Marken schneller, für andere Automarken langsamer. Verstärkt wurde der Absatztrend noch von der Finanzkrise, die auch Europa hart traf. Mitte des Jahres 2012 war die Zahl der Kfz Zulassungen so niedrig wie am Anfang der 1960-er Jahre. Nun sieht es so aus, als ob sich die Autobranche wieder etwas erholt: Die Zahl der Kfz Zulassungen sind, in ihrer Gesamtheit gesehen, immer noch rückläufig, allerdings befinden sich manche Automarken schon wieder leicht im Aufwind.

Die Kfz Zulassungen steigen – allerdings nur bei bestimmten Marken

Auch wenn der Aufwind bisher eher ein laues Lüftchen als eine starke Brise ist: Die Zunahme an Kfz Zulassungen ist ein positiver Trend, von dem laut Experten schon bald die gesamte Autobranche profitieren wird. Zwar werden die Zahlen sich nicht mit den Kfz Zulassungen von 2009 messen können, dennoch soll die Gesamtbilanz für 2014 wieder im einstelligen positiven Bereich liegen. (Wo Sie im Fall des Falles Ihre zuständige KFZ Zulassungsstelle finden, verrät kroschke.de.) Bisher wurden 2013 insgesamt 2.311.808 Autos zugelassen, was im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 6,4 Prozent ausmacht. Dennoch gibt es im Jahr 2013 auch Gewinner in der Autobranche. Die Tabelle gibt einen kurzen Überblick:

Gewinner Seat mit einem Plus von 26,7 Prozent
Jaguar mit einem Plus von 40,9 Prozent
Verlierer Citroen mit einem Minus von 23,9 Prozent
Peugeot mit einem Minus von 28,9 Prozent

Die Traditionsmarken wie VW, BMW oder auch Audi liegen im einstelligen Minusbereich, verbessern sich aber im Vergleich zu den Vormonaten stetig. Das Kraftfahrtbundesamt geht davon aus, dass sich die Zahlen bis zum Jahresende trotz der Diskussion um die PKW Maut in Deutschland, die Merkel vor kurzem ad acta legte, weiter verbessern werden, da nicht nur für die gesamte deutsche Wirtschaft, sondern auch für die komplette Euro-Zone nach dem stagnierenden Jahr 2012 wieder eine positive Wachstumsbilanz erwartet wird.

Autos mit alternativen Antrieben sind bei Kfz Zulassungen weit vorne

Im Gegensatz zu einigen Automarken befinden sich Autos mit alternativen Antrieben, wie zum Beispiel Hybrid- und Elektroautos, für die man übrigens auch eine Feinstaubplakette benötigt , wie hier beschrieben, ganz weit vorne bei den Kfz Zulassungen für den Monat August. So wurden im August 435 neue Elektroautos zugelassen, was im Vergleich zum Vorjahr eine Wachstumsrate von 76,1 Prozent ausmacht. Auch andere Antriebsarten verzeichneten zweistellige Pluszahlen: Die Kfz Zulassungen von hybridbetriebenen Pkw nahm um 10,7 Prozent zu und insgesamt 38,2 Prozent mehr erdgasbetriebene Autos sind ab August auf den Straßen.
Positiv war auch die Zahl der Kfz Zulassungen bei Gebrauchtwagen: 5.508.790 Halterwechsel insgesamt sorgen für ein Plus von 2,5 Prozent im August 2013.

Kfz Zulassungen könnten auch aus einem anderen Grund zunehmen

Ein weiterer Grund, warum wieder mehr Menschen ein Auto kaufen, könnten auch die neuen Rabattaktionen der Autohändler sein. Sie bieten nämlich so etwas wie eine eigene Abwrackprämie an, wenn man seinen alten Wagen in Zahlung gibt und ein neues Auto kauft. Im Vergleich zum Vorjahr liegen die Summen, die man für sein altes Auto bekommt, deutlich über denen von 2012. Sich vor dem Auto-Kauf zu informieren, könnte also Gold wert sein.

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Warum der Online-Handel auch Vorteile hat

Kleine Läden schließen, Innenstädte veröden und große Internetversandhäuser wirtschaften am Fiskus vorbei: Obwohl er boomt, genießt der Online-Handel nicht gerade den besten Ruf. Zu Unrecht! Zum einen ist die Branche rund um den E-Commerce auf Wachstumskurs und treibt das Bruttoinlandsprodukt in die Höhe. Zum anderen hält er Chancen für den gesamten Handel bereit. Traditionelle Handelsunternehmen müssen sich jedoch an den grundlegenden Wandel ihres Wirtschaftszweigs anpassen.

Volkswirtschaftliche Dimensionen des Online-Handels

Der Online-Handel hat Mitte der 1990er-Jahre ein neues Kapitel im Einzelhandel eingeläutet. Dass dies nicht ohne Folgen für die Gesamtwirtschaft bleibt, ist klar. Schließlich stellt der Handel in Deutschland nach Industrie und Handwerk die drittgrößte Wirtschaftsbranche dar.

E-Commerce auf Wachstumskurs

Keine andere Branche wächst so rasant wie der Online-Handel. Und das hat der Wirtschaftszweig insgesamt dringend nötig. Denn während der Umsatz auf dem Gesamtmarkt in den vergangenen zehn Jahren mehr oder weniger stagnierte, hat er sich im Online-Handel laut Handelsverband Deutschland (HDE) verdreifacht. Mittlerweile liegt der E-Commerce-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz bei etwas mehr als 9 Prozent.

Im Bereich Elektronik, Bücher oder Medien, diese Waren gelten als besonders online-affine, nimmt das Geschäft übers Internet sogar einen zweistelligen Bereich ein. Dies tut auch der Gesamtwirtschaft gut. 2016 soll der Online-Handel 95 Milliarden US-Dollar zum deutschen Bruttoinlandsprodukt beitragen, so die Prognose. Zum Vergleich: 2010 waren es erst 59 Milliarden.

Deutschland als Wachstumsmarkt für die Online-Versandhäuser

Während die deutsche Wirtschaft in vielen Branchen an Fahrt verloren hat, liegt die Bundesrepublik mit den Wachstumsraten im Online-Handel weltweit unter den Top Fünf. So berichtet „Der Spiegel“ von einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney, wonach Deutschland hinter den USA, China, Großbritannien und Japan einen der fünf wachstumsstärksten Märkte für Online-Geschäfte darstellt. Für große Online-Versandhändler spielt der deutsche Markt eine sehr große Rolle. So verzeichnet beispielsweise Amazon hierzulande jährlich einen Umsatzgewinn im zweistelligen Bereich. 2015 betrug der Wert 18 Prozent bzw. etwa 14 Milliarden Dollar, berichtet das Handelsblatt. Über dem großen Erfolg von Amazon, Ebay und Co. kann sich der deutsche Finanzminister aber nicht unbedingt mitfreuen. Von den Gewinnen bleibt in Deutschland wenig hängen.

Exkurs: Steuersparmodelle der großen Online-Händler

Amazon verbucht zwar seit Mai 2015 Online-Geschäfte in Deutschland und zahlt seither hierzulande Steuern. Dabei handelt es sich jedoch um bescheidene Beträge, denn der Konzern setzt auf Wachstum und investiert seine Gewinne direkt wieder. Zuvor verbuchte Amazon deutsche Verkäufe über die Konzerntochter Amazon EU S.à.r.l. in Luxemburg, wo Erträge nur sehr gering besteuert werden. Die EU-Kommission prüfte, ob dieses Vorgehen rechtens ist. Mit dem Kurswechsel kam Unternehmensgründer Jeff Bezos der Entscheidung aus Brüssel zuvor.

Mit einer ähnlichen Strategie ist auch Online-Versandhändler Zalando mit Sitz in Berlin groß geworden. 2008 gegründet, verkaufte der Online-Versandhändler zunächst vor allem Schuhe zu Preisen, die deutlich unter denen der Konkurrenz liegen, schrieb so bewusst rote Zahlen und setzte voll auf Wachstum und Steigerung des Unternehmenswerts.

Bedeutung für den Handel an sich

Nicht zuletzt wegen der Übermacht US-amerikanischer Player wie Amazon und Ebay zeichnen deutsche Einzelhändler ein eher düsteres Bild, was ihre Zukunft im Umfeld eines immer stärker werdenden Online-Geschäfts betrifft. Sicher ist, dass sich die Branche grundlegend ändert. Wenn kleine und mittelständische Online-Händler auf die Entwicklung reagieren, können sie aber durchaus profitieren.

Online-Versandhandel beflügelt das Geschäft

Viele traditionelle Ladengeschäfte haben sich bereits auf die veränderten Kundenerwartungen eingestellt. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das wissenschaftliche Institut des Handels EHI unter 41 Planungsleitern sowie 50 Ladenbauunternehmen durchgeführt hat. Daraus wird deutlich: Kunden wollen sowohl online als auch im Laden einkaufen. Mehr als ein Drittel der befragten Ladengeschäfte ist auch im Internet mit einem Shop präsent. Fast ein weiteres Drittel plant dies.

Entscheidend ist dabei eine Vernetzung von Online- und stationärem Handel, wozu sogenannte Omnichannel-Services genutzt werden. Dazu zählen Instore-Order (in der Filiale bestellen und bequem nach Hause liefern lassen), Instore-Return (online bestellte Waren im Geschäft zurückgeben) sowie Click & Collect (online bestellen und in der Filiale abholen). Kunden können so die Vorteile des Online-Handels nutzen, verlieren aber nicht den Kontakt zu den Läden vor Ort. Jeder vierte Befragte berichtet von einem Zuwachs von fast 20 Prozent durch Kunden, die beim Abholen der im Internet bestellten Waren spontan etwas im Geschäft gekauft haben.

Verkaufsläden werden attraktiver

Als Reaktion auf die Konkurrenz durch den Online-Handel gestalten viele Einzelhandelsunternehmer ihre Geschäfte kundenfreundlicher und mit individueller Einrichtung für einen größeren Wiedererkennungseffekt. Laut der EHI-Umfrage planen mehr als 70 Prozent der Händler, bis zu 10 Prozent mehr in ihre Verkaufsläden zu investieren. Zum Kundenservice zählen zum Beispiel auch freies WLAN und Ladestationen für Smartphones.

Zukunft für kleine und mittelständische Händler

Durch den Online-Handel haben lokale Geschäfte zudem die Möglichkeit, auch überregional oder sogar über die Landesgrenze hinweg Kunden zu gewinnen. Entscheidend ist dabei, dass sie eine eigene Produktstrategie entwickeln. Das Online-Versandhaus Eurotops beispielsweise setzt auf Waren, die einem eher älteren Kunden-Kreis einen besonderen Mehrwert bieten und den Alltag erleichtern. Der Anbieter getDigital wiederum bedient mit Artikeln wie dem Plüsch Pluto – gemeint ist hier nicht der Hund sondern der ehemalige Planet – ein junges und verspieltes Publikum, die „Nerds“. Bei Markenwaren haben kleine Online-Händler kaum Chancen. Diese werden überwiegend direkt beim Hersteller bestellt. „Kleinere und mittelständische Onlinehändler müssen ihre Vorteile noch deutlicher ausspielen. Sie sind markenneutral und können den Kunden aus einem breiteren Sortiment passgenau beraten“, zitiert das Handelsjournal Olaf Roik, den Bereichsleiter für Wirtschaftspolitik beim Handelsverband Deutschland.

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Was Auto-Hersteller am verkauften Auto verdienen

Schaut man sich die Top 10 der weltweit größten Autoverkäufer an, finden sich gleich drei deutsche Unternehmen in der Liste: Volkswagen, Daimler und BMW machen Deutschland zum Autoland Nummer eins – dicht gefolgt von Japan und den USA.

Auf Grundlage der CAR-Center Automotive Research der Universität Duisburg Essen lässt sich ein eindeutiger Trend feststellen: Es lässt sich erkennen, dass der größte Autohersteller der Welt, Toyota, im vergangenen Jahr sehr stark in der Autoproduktion zulegte und Volkswagen hingegen eher schwächer abschnitt. Die Natur- und Reaktorkatastrophe scheint Toyota überwunden zu haben, der Verkauf am Heimatmarkt läuft gut und auch Bürger in den USA sind sehr an Autos von Toyota interessiert.

Studien verraten, was Auto-Hersteller am Produkt verdienen

Die deutschen Auto Hersteller scheinen die Krise hinter sich gelassen zu haben, vor allem der Export von deutschen Autos steigt seit kurzer Zeit wieder beständig. Das belegen die Studien vom „Automobilpapst“ Ferdinand Dudenhöfer, die alle Daten rund um das Auto – von den Kfz-Zulassungen bis zum Wertverlust des exportierten Autos – erfassen und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Erfasst werden natürlich auch die Summen, die ein Auto Hersteller mit einem verkauften Auto gewinnt. Deshalb gibt es hier einen Überblick über die größten deutschen Auto Hersteller und den durchschnittlichen Reingewinn an einem verkauften Auto.

Was zeigt die Studie zum Reingewinn der Auto-Hersteller?

  • Bei Audi liegt der Gewinn bei etwa 2.346 €. Ein Neuwagen dieser Marke kostet durchschnittlich 27.000 Euro.
  • Daimler verdient an einem verkauften Mercedes i.D. 3395 Euro. Verkauft werden die Autos des Konzerns für ca. 42.000 €
  • Porsche macht als deutscher Auto Hersteller mit etwa 14.478 € den meisten Gewinn. Ein Neuwagen kostet hier ca. 95.200 €
  • BMW verdient an einem verkauften Fahrzeug hingegen nur 2300 Euro. Der Kunde kauft einen neuen BMW für etwa 36.600 €
  • VW schließt in Sachen Gewinn eher schlecht ab, hat aber dafür die höchsten Absatzzahlen. VW verdient an einem verkauften Fahrzeug nur 683 €. Der Kunde kann einen Neuwagen für circa 14.000 € beim Autohändler erstehen.

Was zeigt die Aufstellung?

Die Dudenhöfer-Erhebung fördert einige interessante Ergebnisse zutage. So weist VW die deutlich mit Abstand niedrigste Gewinnmarge auf, steht beim Gesamtgewinn aber deutlich vor Daimler oder BMW. Das ist nur möglich, weil VW um ein vielfaches mehr Autos verkauft als die Konkurrenz. Überraschend ist allerdings auch, wie wenig Gewinn den Premium-Marken wie Mercedes, BMW oder Audi von ihren verkauften Autos übrig bleibt.

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Technologische Singularität und die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Die Arbeitswelt verändert sich durch die rasante Zunahme von künstlicher Intelligenz. Maschinen übernehmen immer mehr Aufgaben, die früher Menschen erledigt haben. Es gibt Theorien, wonach es bald zur technologischen Singularität kommt und die künstliche Intelligenz die Leistungsfähigkeit des menschlichen Verstandes überholt. Doch bereits jetzt haben Automatisierung und Digitalisierung starke Auswirkungen auf die Erwerbsstruktur.

Technologische Singularität: Begriffsklärung

Der Begriff „technologische Singularität“ kommt aus der Zukunftsforschung und beschreibt den Zeitpunkt, an dem die künstliche Intelligenz die menschliche übertrifft und sich selbstständig weiterentwickelt. Der technologische Fortschritt erreicht irgendwann die Schwelle – so die Theorie – an der der menschliche Intellekt nicht mehr mithalten kann. Eine Komponente, die mit der technologischen Singularität in Verbindung gebracht wird, ist der exponentielle Anstieg der Rechenleistung. So besagt das Mooresches Gesetz, dass ich die Zeitabstände, in denen sich die Rechenleistung von Computern verdoppelt, seit etwa 1940 zunehmend kürzer werden.

Als weitere Grundbedingung für eine technologische Singularität muss eine starke künstliche Intelligenz entstehen. Im Unterschied zur schwachen Intelligenz werden nicht nur Aufgaben anhand eines Algorithmus bewältigt. Vielmehr ist die starke Intelligenz nicht mehr auf eine Aufgabe beschränkt, sondern entwickelt sich selbst fort. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die menschliche Intelligenz nicht mehr mithalten kann. Man spricht auch von Superintelligenz. Mit dem Begriff der technologischen Singularität sind zahlreiche Hoffnungen aber auch Ängste verknüpft. Unter dem Schlagwort Transhumanismus verbirgt sich beispielsweise die Hoffnung, mithilfe der technologischen Singularität die biologische Sterblichkeit zu überwinden.

Technologische Singularität und Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Ob nun schwache oder starke künstliche Intelligenz vor oder jenseits der technologischen Singularität: Seit Längerem schon übernehmen Roboter und Maschinen die Arbeitsabläufe, die vorher Menschen ausgeführt haben. Vor allem in der Produktion laufen viele Prozesse bereits voll automatisiert ab. Und auch im Dienstleistungssektor sind Maschinen auf dem Vormarsch. Express-Kassen ohne menschliche Kassierer sind nur ein Beispiel. Ein sehr wahrscheinliches Szenario für die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, das sich bereits jetzt abzeichnet, ist dabei Folgendes:

  • Die Beschäftigungsstruktur ändert sich grundlegend. Der Arbeitsmarkt wird stark differenziert in geistig sehr anspruchsvolle Berufe und solche im Niedriglohnsektor.
  • Generell wird der Bedarf an Arbeitskräften aber immer geringer.
  • Die Menschen arbeiten zunehmend selbstständig, oft ohne Angestellte in Form sogenannter Ich-AGs.
  • Die sozialen Systeme, allen voran das Rentensystem, funktionieren nicht mehr, da nicht mehr genügend Menschen einzahlen.
  • Befristete Arbeitsverträge, Mini-Jobs, mehrere Jobs gleichzeitig: Das Ausmaß an prekärer Beschäftigung nimmt zu, während auf der anderen Seite wenig hoch qualifizierte Arbeitsstellen mit immer höheren Gehältern entstehen.

Mögliche Lösungen für die veränderte Arbeitswelt werden bereits diskutiert. Am prominentesten sind folgende Alternativen:

  • Verringerung der Wochenarbeitszeit: Wenn alle nur noch 30 Stunden in der Woche arbeiten – so die Idee – kann der Verlust an Arbeitsplätzen durch Automatisierung und Digitalisierung ausgeglichen werden. Der Profit großer Unternehmen wäre dennoch so groß, dass das volle Gehalt weiterbezahlt werden könnte.
  • Bedingungsloses Grundeinkommen: Nach diesem Konzept soll jede Person Anspruch auf ein Grundgehalt haben – unabhängig davon, ob sie arbeitet oder nicht. So sollen vor allem Unternehmensgründungen und neue innovative Ideen gefördert werden.

Wirtschaftsfaktor Hundeliebe – Ein Markt mit hoher Kaufkraft

Zu jedem dritten deutschen Haushalt zählt ein Haustier, womit wir Deutschen auf Platz zwei im europäischen Vergleich landen. Kein Wunder, dass sich Hersteller von Hundezubehör und Co. schnell diesem Trend angenommen haben und täglich mit neuen Highlights aus der Tierwelt die Kaufkraft der Deutschen mobilisieren.

Schätzungen ergaben, dass mehr als 30 Millionen Haustiere in Deutschlands Familien zuhause sind. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe ermittelte, dass mit knapp 12,3 Mio. Katzen und 7,7 Mio. Hunde diese beiden Haustierarten zu den beliebtesten zählen. Die Deutschen geben Milliarden Euro für sie aus. Ausgaben im direkten oder indirekten Zusammenhang mit der Hundehaltung haben etwa einen Anteil von 0,22 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt. Extravagantes Hundezubehör und Designerkleidung, vom Pullover bis zum Mützchen, sind mittlerweile keine Seltenheit.

Hundezubehör und Dienstleistungen der besonderen Art

Aber auch andere Wirtschaftszweige sind auf das Wirtschaftspotenzial des Vierbeiners aufmerksam geworden. So gibt es heute auch schon den Sarg für den Hund, Massagebehandlungen und Pensionen, wo sich der Familienhund von dem ganzen Stress erholen kann. Die Universität Göttingen fand heraus, dass ein durchschnittliches Hundeleben seinen Besitzern ca. 12.000 bis 20.000 Euro kostet. Die Kosten fallen für das Futter, das Spielzeug, das Hundezubehör, Versicherungsbeiträge, die Hundeschule, Medikamente, den Tierarzt- und den Friseurbesuch an. Und genau diese Menge an Geld erschafft den Wirtschaftsfaktor Hundeliebe und sichert viele Arbeitsplätze in der ganzen Industrie rund ums Haustier. Krisensicher und umsatzstark ist das Geschäft mit der Tierliebe, denn vor allem gehobene Einkommensschichten sind bei Hundehaltern vorzufinden. Für diese Zielgruppe sind das Hundezubehör, Designerkleidung und die Wellnessanwendungen ein Zeichen von Luxus und Wohlstand.

Wenn Bedürfnisse Angebote schaffen

Umfragen haben ergeben, dass 15 Prozent der Deutschen ihr Haustier im eigenen Bett schlafen lassen, 14 Prozent würden ihrem Hund, neben dem klassischen Hundezubehör, auch bei Bedarf eine Zahnspange kaufen und ganze 22 Prozent wollen ihr Tier vom Bestatter beerdigen lassen. Basierend auf diesen und weiteren Studien, Forschungsergebnissen und Umfragen ist es nicht verwunderlich, dass die Industrie vom Hundezubehör, über Feinkostfutter bis hin zur Tierbeerdigung ein enormes Potenzial sieht. Längst ist der häusliche Vierbeiner zum Wirtschaftsfaktor geworden, die Tierliebe ein Riesengeschäft. Denn wo ein Bedürfnis besteht, wächst auch ein kommerzielles Angebot. Im zusätzlichen Videobeitrag berichtet der MDR über das Milliardengeschäft mit Bello und Co.

Markttrends Hundehalsband, Feinkost und Bestattung

Das Hundezubehör, speziell das Hundehalsband ist das klassische Symbol für Zugehörigkeit, ähnlich den Eheringen bei Menschen. Dies hat auch die Wirtschaft erkannt und bietet so die unterschiedlichsten Varianten und Kreationen für Hundehalsbänder und Hundezubehör an. Gerade das Hundehalsband ist ein funktionaler Schmuck, für den man beliebig viel Geld ausgeben kann. Auf der weltgrößten Messe für Heimtierprodukte in Florida werden durchschnittlich über 3.000 Produktneuheiten für Hundezubehör vorgestellt. Der Markt rund um Hundezubehör und Co. boomt. Die Ausgaben für Hundezubehör für das geliebte Haustier sind nicht begrenzt. Für Hundehandtaschen bezahlt ein Kunde beispielsweise im Schnitt 50-60 Euro.

Durchschnittlich werden im Monat 45 Euro fürs Tier ausgegeben, wovon 40 Euro für Futter berechnet werden. Hier zeigt sich, was für einen enormen Wirtschaftsfaktor das Hundefutter darstellt. Denn immer mehr Hundehalter machen sich Gedanken darüber, was ihr Tier isst. Das Angebot wird somit immer spezieller. Egal ob der Halter nach Futter für die sensible Verdauung, den älteren Hund oder den sportlichen Typ Hund sucht, die Industrie ist vorbereitet. Für das Futter ihres Vierbeiners geben die Deutschen gut und gerne mehr Geld aus als für Babynahrung. Der Schweizer Konzern Nestlé, der neben Nahrungsmitteln für den Menschen auch Hundefuttermarken wie Beneful, Pro Plan, Bonzo vertreibt, bestätigt, dass das Unternehmen mit Tierspeisen profitablere Erträge erzielt werden, als für Süßigkeiten oder Tütensuppen. Aus Sicht von Nestlé lässt sich nirgendwo sonst mit Hundenahrung so viel Geld verdienen wie hier.

In den vergangenen Jahren ist das Interesse der Hundebesitzer an einer guten und vor allem professionellen Erziehung des Hundes besonders gestiegen. Egal ob Hundeschule oder persönlicher Coach, die Nachfrage steigt. Immer mehr Dienstleister entdecken dieses Feld, egal ob Hundetrainer, Hotelbetreiber, Ernährungsberater und sogar Architekten. Halter zahlen für die Hundeschule durchschnittlich zwischen 150 bis 450 Euro. Allein hiermit wird jährlich ein Gesamtumsatz von 34,5 bis 38 Millionen Euro erwirtschaftet.

Auch das Thema der medizinischen Versorgung wurde zu einem großen Bestandteil des Wirtschaftsfaktor Tierliebe. Hundehalter legen größeren Wert auf die Gesundheit ihrer Tiere. Experten erwarten daher in den kommenden Jahren einen Anstieg der Haus- und Nutztierarzneien sowie Nahrungsergänzungsmitteln auch für den Hund. Die hier erbrachten Einnahmen bekannter Pharmaunternehmen sind fast doppelt so hoch wie die Einnahmen, die mit Krebsmedikamenten für Menschen erzielt werden. Sollte jedoch trotz aller Liebe, Pflege und feinster Kost, das Tier das Ende seiner Tage erreicht haben, so haben sich auch hier Anbieter gefunden, die diesen Weg begleiten. Das Tierbestattungsgeschäft boomt.Jährlich sterben etwa 1,4 Millionen Katzen und Hunde. Vorbei die Zeiten als die Haustiere nach Ihrem Ableben noch im heimischen Garten in einem selbst dekorierten Schuhkarton vergraben wurden. Der moderne Hund erfährt eine Bestattung wie ein Mensch. Etwa jedes zehnte verstorbene Haustier wird beerdigt oder kremiert. Auch hier besteht die Wahl zwischen der Erdbestattung und der Feuerbestattung, aber auch ausgefallene Bestattungen, in Form von Weltraumbestattung oder einer Diamantbestattung, werden durchgeführt. Den Kosten sind, wie auch bei den anderen Posten wie Hundezubehör und Feinkostfutter, nach oben keine Grenzen gesetzt. Für eine Kremierung werden je nach Größe des Tieres zwischen 150 und 300 Euro und für eine Erdbestattung zwischen 200 und 500 Euro fällig. In Deutschland haben sich bereits mehr als hundert Tierbestattungsunternehmen, rund 120 Tierfriedhöfe und sechs Tierkrematorien etabliert. Die Zahl der von einem Tierbestatter durchgeführten Bestattungen ist stark ansteigend.

Das teure Hundezubehör als Dankeschön

Etwa jeder fünfte Hund gilt heutzutage als prestigeorientiert und vermenschlicht. Doch woher kommt dieses Verlangen? Für viele Menschen ist der Hund oder die Katze eine wichtige Bezugsperson und ersetzt bisweilen fehlende menschliche Beziehungen. Bei vielen ist das Tier ein Kindersatz, weshalb sie sich immer mehr dafür interessieren, dass es ihrem Hund an Nichts fehlt. Das Robert-Koch-Institut fand zudem heraus, dass die Haustierhaltung sich positiv auf das Wohlbefinden der Halter auswirkt:

  • Stressabbau
  • Vermehrte soziale Kontakte
  • Höhere Lebenszufriedenheit
  • Senken des Depressionsrisikos
  • Gesteigerte körperliche Aktivität
  • Das Gefühl des Gebrauchtwerdens

Auch bei Kindern fördern Haustiere positive Eigenschaften wie: Teamfähigkeit, Kommunikation, Selbstbewusstsein und Verantwortungsbewusstsein. Vor allem Hunde werden als volles Familienmitglied gesehen. Hundehalter fühlen sich zu ihrem Tier emotional tief verbunden und investieren Aufmerksamkeit, Zeit und somit gerne auch sehr viel Geld in diese Beziehung. Schließlich empfinden Sie durch ihren Vierbeiner viele positive Effekte. Bereits jetzt schenken acht von zehn Hundehaltern ihrem Liebling ein neues Hundezubehör, Spielzeug oder eine Wellnessbehandlung zum Geburtstag. Jedoch sehen Ökonomen der Industrie in den Festen Weihnachten und Ostern noch weiters hundeökonomisches Potenzial, da dieser Markt noch weitgehend unerschlossen ist. Dies ist eine gute Ausgangssituation für das weitere Wachstum des Geschäfts mit der Hundeliebe. Dass selbst Krisen dem robusten Markt für Heimtierbedarf nichts anhaben können, können Sie hier weiterlesen.

 

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Paket-Drohnen – Zwischen Fiktion und Realität

Luftpost für jedermann – wenn es nach dem Willen von Google und Amazon geht, könnte das bald Realität werden. Denn die beiden Internetgiganten arbeiten separat an Projekten zur Entwicklung und Verbesserung von Paket-Drohnen. Diese sollen in nicht allzu ferner Zukunft die herkömmlichen Pakettransporte abschaffen. Aber wie weit sind die Projekte bisher vorangeschritten? Und ist der Vormasch der Boten-Drohnen wirklich schon bald vorstellbar?

Paket-Drohnen für Jedermann – der Stein des Anstoßes

Zukunftsvision: Luftpost per Drohne

Das Interesse der Medien wurde das erste Mal im Dezember 2013 auf die Idee einer Paket-Drohne gelenkt, als Amazon in einer Pressemitteilung erklärte, an einem Projekt zu arbeiten, das in der Zukunft die Auslieferung von Paketen per Minidrohne ermöglichen soll. Damit griff das Unternehmen die Idee des amerikanischen Pizza-Services Domino’s auf, der bereits im Sommer 2013 – mehr zu Werbezwecken – einige Pizzen per Fluggerät zu seinen Kunden beförderte.

Doch Amazon sieht in dem Drohen-Transport die Zukunft der Paket-Auslieferung. Wenn es nach dem Willen des Online-Versandhandels geht, dann soll in der Zukunft zwischen der Bestellung eines Pakets und der Auslieferung nicht mehr als 30 Minuten vergehen.

Google vs. Amazon

Nach der Ankündigung von Amazon zog der Onlineriese Google nach und stellte Anfang 2014 sein eigenes Projekt zum Einsatz von Boten-Drohnen vor. Es gab auch schon erste Testflüge in unbewohnten Gegenden von Australien, um auszuloten, wie weit eine Drohne der aktuellen Generation fliegen kann, welche Geschwindigkeiten realisierbar sind und wie belastbar die kleinen Flugmaschinen sind. Wozu Google das Paket-Drohnen-Projekt allerdings in der Zukunft einsetzten könnte, wurde bisher noch nicht geklärt.

Derzeitiger Entwicklungsstand

Google und Amazon sind bereits intensiv dabei, eigene Transport-Drohnen zu entwickeln, die zum schnellen Transport kleiner und größerer Pakete eingesetzt werden können. Aber auch die deutsche Post hat im September 2014 ein erstes Drohnen-Projekt auf den Weg gebracht. Der „DHL-Paketkopter“, wie das Fluggerät der Post heißt, soll zwischen Deich in Niedersachsen und der ostfriesischen Insel Juist hin- und herfliegen und zunächst nur Pakete mit Medikamenten transportieren.

Für die Strecke von 12km braucht die Drohne bei optimalen Wetterbedingungen und einer Spitzengeschwindigkeit von 18m/s (umgerechnet knapp 65km/h) gerade mal 11 Minuten. Gesteuert wird der DHL-Paketkopter von einem integrierten Autopiloten, kann aber vom Boden aus jederzeit übernommen werden, wenn die Drohne ihre Route verlässt. Allerdings kann die Flugmaschine zur Zeit nur Pakete in der Größe eines Schuhkartons tragen, was die Transportlast auf einige wenige Kilogramm reduziert.

Die Hürden der Boten-Drohne

Auch wenn alle Mitstreiter im Wettlauf um die Drohnen-Entwicklung zum schnellstmöglichen Zeitpunkt ihre eigene Luftversand-Methode einführen wollen, wird es noch eine Weile dauern, bevor der Himmel von Drohnen bevölkert werden kann. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen ist die Drohnen-Technologie noch nicht so fortgeschritten, dass die kleinen Fluggeräte auch größere Pakete über längere Strecken transportieren könnten. Zum anderen bremst die Justiz die Drohnen-Entwicklung noch stark aus, da man befürchtet, dass die Fluggeräte auch zum unerlaubten Filmen oder Abfotografieren benutzt werden könnten. Für Projekte wie den DHL-Paketkopter mussten deshalb alle Behörden und Gemeinden um Erlaubnis gebeten werden. Damit in Zukunft die Drohnen fliegen dürfen, muss also erst eine einheitliche Gesetzesgrundlage geschaffen werden.

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Wenn die Wirtschaft blüht – Das Geschäft mit den Garten Pflanzen

Garten Pflanzen, Garten Zwerge und Garten Möbel der grüne Markt ist voll mit Produkten für den Gartenliebhaber. Doch wie ist das Geschäft mit dem Garten aus wirtschaftlicher Sicht zu beurteilen?

Es ist faszinierend, was für unterschiedliche Produkte eine hohe wirtschaftliche Bedeutung erlangen. So haben wir bereits über den Megaboom der Nahrungsergänzungsmittel berichtet sowie den Wirtschaftsfaktor Hundeliebe und nun folgt dieser Thematik auch die Wirtschaftskraft der Garten Pflanzen. Laut Statistischem Bundesamt arbeiten zwei Drittel aller Deutschen ab dem 14. Lebensjahr ab und zu im Garten. Das Arbeiten im Garten zählt somit zu den liebsten Beschäftigungen der Deutschen. Dreiviertel aller Privathaushalte haben einen Garten oder Balkon. Ein durchschnittlicher Gartenbesitzer gilt als einkommensstark und ausgabefreudig.

Wer vom Geschäft mit den Garten Pflanzen profitiert

In den Jahren haben sich immer mehr Händler mit unterschiedlichen Kernkompetenzen, Spezialisierungen und Preisspannen auf dem Markt für Garten Pflanzen und Zubehör angesiedelt. Während früher der Hobbygärtner noch eine traditionelle Baumschule für Garten Pflanzen aufsuchte, kann er nun neben dem Fachhandel auch jeden beliebigen Bau oder Supermarkt ansteuern. Die Zahl der Konkurrenten am grünen Markt steigt zunehmend.

Das Marktpotential für Garten Pflanzen

Die Nachfrage nach Gartenprodukt steigt mehr und mehr. Denn erst die Garten Pflanzen machen eine kahle Fläche zu einem wahren Gartenparadies. Hier liegen die Pro-Kopf-Ausgaben in Deutschland bei über 100.- EUR im Jahr. Mehr investieren in Europa lediglich die Dänen und die Norweger. Anders sieht das Ranking aus, wenn es darum geht, die wichtigsten Blumen- und Pflanzenmärkte zu bestimmen. Deutschland ist beim Thema Garten Pflanzen unangefochtener Spitzenreiter Europas mit einem Marktvolumen von rund 8,3 Mrd. Euro. Die Briten an zweiter Stelle können lediglich 4,5 Mrd. Euro aufweisen. Bewegt man sich über die Grenzen Europas hinaus, führen die USA die Spitze des Weltmarktvolumens mit 23 Mrd. Euro an. Schaffen es aber „nur“ auf einen Pro-Kopf-Verbrauch von 74.- EUR, was die Ausgaben für Garten Pflanzen und Co. betrifft. Der Hauptexporteur für den deutschen Markt sind ohne große Überraschung die Niederlande. Selbst bei leicht rückläufigen Exportzahlen belaufen sich die Umsätze jedes Jahr immer noch auf über 1 Mrd. Euro. Zum Vergleich: In Großbritannien wird etwa nur die Hälfte dieses Umsatzes an Topf- und Garten Pflanzen aus unserem Nachbarland erreicht. Doch Deutschland importiert nicht nur von seinen direkten Nachbarn.

Garten Pflanzen aus alles Welt

Die Nachfrage nach immer ausgefalleneren Garten Pflanzen machte es notwendig die Suche danach, auch auf andere Kontinente auszudehnen. So gehören zum Beispiel Afrika und Südamerika zu den wichtigsten Direktimporteuren von Garten Pflanzen. Länder wie:

  1. Ecuador (Eukalyptus, Zedern und Zypressen etc.)
  2. Kolumbien (Orchideen, Palmen und Mahagoni etc.)
  3. Kenia (Teakbäume, Akazien und Bambus etc.)

befriedigen das Streben nach dem perfekten und außergewöhnlichen Garten mit den dazugehörigen Garten Pflanzen.

Wie wirkte die Wirtschaftskrise auf den Markt für Garten Pflanzen

In den von der Wirtschaftskrise stark betroffenen Ländern wie Griechenland, Spanien und auch Portugal ist ein rückläufiger Markt für die Garten Pflanzen und Co. zu beobachten. Wenngleich sich diese Entwicklung kaum spürbar auf den gesamteuropäischen Markt auswirkt, da die steigende Nachfrage bei den Osteuropäern das Gleichgewicht wieder herstellt. Deutschland indes wird von Experten als weitestgehend stabil und von derartigen Krisen unbeeinflussbar eingestuft. Vielmehr sind es in Deutschland die meteorologischen Bedingungen, wie besonders heiße oder verregnete Sommer oder lange, hartnäckige Winter, die sich entscheidend auf das Kaufverhalten auf den Markt für Garten Pflanzen auswirken.

Der Gartenzwerg – eine vom Aussterben bedrohte Spezies?

Der Deutschen liebste Gartendekoration ist längst nicht mehr, wie oft vermutet, der Gartenzwerg. Die bisweilen kitschig anmutenden Gesellen wurden inzwischen von wesentlich ausgefalleneren Dekoelementen wie Figuren aus Edelrost oder Motiven nach Feng-Shui abgelöst.

Fazit zum Geschäft mit dem Garten

Alles in allem ist es sicherlich als durchaus positiv zu bewerten, wie die Leidenschaft der Hobbygärtner die Wirtschaft stark ankurbelt. Auch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sieht in dem Geschäft mit dem Garten eine zunehmende Bedeutung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mehr Wissenswertes erfahren Sie hierzu in der Broschüre Zukunft Garten. Doch neben den ganzen positiv dargestellten Effekten muss man sich als Liebhaber exotischer Garten Pflanzen oder Gartenmöbeln aus wertvollen Hölzern durchaus darüber im Klaren sein, dass der Import dieser Pflanzen und Rohstoffe gerade aus den oben genannten Entwicklungsländern nicht ganz ohne faden Beigeschmack auskommt. Die Löhne sind extrem niedrig, die Arbeitsbedingungen schlecht. Oftmals wird ohne hinreichende Schutzkleidung mit hochgiftigen Pestiziden und Schädlingsbekämpfungsmitteln gearbeitet. Vielleicht sollte man genau deswegen den heimischen Baumschulen mit Ihren Garten Pflanzen und Sträuchern auch einmal wieder eine Chance geben.

 

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Jünger, hipper, exklusiver – Hotels an der Nordsee im Imagewandel

An der Nordsee weht bisweilen eine recht steife Brise, seit einiger Zeit weht auch ein zügiger Wind durch die Hotellandschaften an den Nordseeküsten. Stetig steigende Besucherzahlen belegen, dass mit der Eröffnung moderner und originell konzipierter Hotels an der Nordsee ein Nerv der Zeit getroffen wurde. Nordseeurlaub war schon immer beliebt, nun aber erliegt verstärkt auch das jüngere Publikum dem Charme eines beeindruckenden Naturerlebnisses in Verbindung mit modernem, trendigem Lifestyle, und dies auch noch direkt vor der eigenen Haustür.

Ich will wieder an die Nordsee

Sehr beliebt ist auch der klassische Nordseeurlaub in netten Pensionen mit rustikaler Innenausstattung. Was von einem Urlaub an der Nordsee zu erwarten ist, sollte eindeutig sein:

  • Entspannung
  • lange Wattwanderungen
  • geruhsame Fahrradtouren
  • gepflegte Fischrestaurants mit Seefahrerromantik

All diese Dinge runden einen erholsamen Nordseeurlaub ab – allerdings tendieren vor allen Dingen junge Urlauber zu den modernen Einrichtungen: Der Trendurlauber bevorzugt seinen Urlaub eher in retro- oder neostylischen Hotels mit WLAN, Wellness und coolem Design. „Es is‘ ja wie es is‘“, so sagen trefflich die norddeutschen Küstenanwohner. An der Nordsee kommen halt alle Gäste auf ihre Kosten, besonders wenn kurz hinterm Deich ein Hauch von türkischer Riviera oder gar Ibiza zu verspüren ist.

Kein Wunder, dass Individualisten, Ruhesuchende und auch junge Familien immer wieder Urlaub an der Nordsee buchen. Wer dort einmal Gast war, ist hier sicher nicht das letzte Mal vor Anker gegangen.

Hotels an der Nordsee im Wandel der Gezeiten

In dem einst beschaulichen Seeheilbad St. Peter-Ording an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste hat sich in den letzten Jahren ein wahrer Schwerpunkt dieses Imagewandels herauskristallisiert. Es begann 2007 mit der Eröffnung des „StrandGut Resort„, dem ersten von inzwischen zahlreichen innovativen Design- und Lifestyle-Hotel an der ganzen Nordseeküste. Die neuen Lifestyle-Hotels liegen meist direkt an Strandpromenaden und werden mit einer klaren Vision konzipiert: Luxus und ein neues Lebensgefühl sollen die Besucher locken und einen unvergesslichen Urlaub bereiten

Bunt, bunter, Nordseeküste?

Ob nun der ambitionierte Designertempel oder die Club-Jugendherberge mit poppiger Inneneinrichtung, mittlerweile gibt es in allen Kategorien und Preisklassen eine ganze Anzahl von Hotels an der Nordsee, die sich dem neuen Trend verschrieben haben.

So glänzt das Nordseehotel „Garni Retro Design“ auf Langeoog mit knallig stilvollem Ambiente und verbindet gekonnt den Stil der 70er Jahre mit modernem Komfort und das extravagante, anspruchsvolle Hotel „Seesteg“ auf Norderney überzeugt mit fünf blinkenden Sternen im siegreichen Kampf gegen Mittelmäßigkeit.

Aufschwung der Nordsee Hotels vs. Anwohner Zufriedenheit

Und die Nachfrage nimmt zu: Tatsächlich werden immer mehr Hotels entlang der Nordseestrände errichtet. Wie dies häufig in Urlaubsregionen zu beobachten ist, verändert sich durch Tourismus auch die Infrastruktur der Gegend. Derlei Entwicklungen bieten letztlich Vor- und Nachteile für die Anwohner. Einerseits entstehen zahlreiche, attraktive Arbeitsplätze in den Bereichen Gastronomie, Touristik und Hotelmanagement – andererseits sehen sich die Anwohner mit einem stetigen Strom von Menschenmassen konfrontiert, welche die Strände in Beschlag nehmen und u.U. verschmutzen.

Auch freie Grünflächen werden zunehmend bebaut und der zur Verfügung stehende Platz für Hotels und Restaurants genutzt, die Mietpreise steigen und die Lebenserhaltungskosten nehmen zu. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele Anwohner eine solche Entwicklung durchaus ambivalent sehen. Die einen freuen sich über die Arbeit, die anderen sind verärgert darüber, dass sich die charakteristische Landschaft verändert und zunehmend kommerzialisiert wird.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Trend weiterentwickeln wird und welche Hotels an der Nordsee sich etablieren werden.

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Internationale Speditionen: Bedeutung und Herausforderungen

Zur richtigen Zeit in richtiger Menge am richtigen Ort: Internationale Speditionen halten den Welthandel am Laufen. Sie sorgen dafür, dass der Transport von Gütern und Waren funktioniert – per Flugzeug, Schiff, Bahn oder Lkw. Bereits der Bau der Pyramiden mehrere Tausend Jahre vor Christus hätte ohne länderübergreifenden Warentransport nicht funktioniert. Über ihre Kernaufgaben hinaus müssen internationale Speditionen heute aber weit mehr als Transport und Logistik bewerkstelligen.

Kurzdefinition: So arbeiten internationale Speditionen

Luft, Schiff, Straße, Schiene: Internationale Speditionen befördern Waren auf sämtlichen Verkehrswegen (c) istockphoto.com/wx-bradwang

Nationale und internationale Speditionen organisieren und führen den Transport von Waren und Gütern durch. Dazu greifen sie entweder auf eigene Transportmittel zurück oder schließen Kooperationen mit anderen Verkehrs-, Transport- und Logistikunternehmen. Viele Speditionen haben sich auf einen oder mehrere Bereiche spezialisiert, dazu zählen zum Beispiel:

  • Seefracht
  • Luftfracht
  • Binnenschifffahrt
  • Landtransporte
  • Güterzugtransport
  • Schwertransporte
  • Gefahrenguttransporte
  • Lebensmitteltransporte

Auch der Warenumschlag und die Lagerung gehören zu den Kernkompetenzen internationaler Speditionen. Der Großteil ist im „Business to Business“ (B2B)-Bereich tätig. Möbel- und Umzugsspeditionen sowie Paketdienstleister treten aber auch direkt mit den Endverbrauchern ins Geschäft.

Bedeutung internationaler Speditionen als Wirtschaftsfaktor

Deutschland ist als Exportnation auf einen reibungslosen Warenverkehr durch internationale Speditionen angewiesen. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2015 Waren im Wert von 1.195,8 Milliarden Euro exportiert. Dem stehen Importe von rund 948 Milliarden Euro entgegen. Die wichtigsten Handelspartner sind:

  1. USA (113,9 Mrd. Euro)
  2. Frankreich (103,05 Mrd. Euro)
  3. Großbritannien (89,29 Mrd. Euro)
  4. Niederlande (79,52 Mrd. Euro)
  5. China (71,21 Mrd. Euro)
  6. Italien (58,1 Mrd. Euro)
  7. Österreich (58,04 Mrd. Euro)
  8. Polen (52,11 Mrd. Euro)
  9. Schweiz (49,25 Mrd. Euro)
  10. Belgien (41,39 Mrd. Euro)
  11. Spanien (38,78 Mrd. Euro)
  12. Tschechien (36,48 Mrd. Euro)
  13. Schweden (23,07 Mrd. Euro)
  14. Türkei (22,4 Mrd. Euro)
  15. Russland (21,77 Mrd. Euro)

Laut Branchenreport der Volksbanken Raiffeisenbanken erwirtschaftete der Zweig Spedition und Logistik 2013 rund 115 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt und beschäftigte 2,85 Millionen Erwerbstätige. Die Branche ist nach wie vor mittelständisch geprägt. So generierten vor fünf Jahren 20.135 steuerpflichtige Speditionen in Deutschland einen Umsatz von fast 70,4 Milliarden Euro (ohne Umsatzsteuer). Darunter unter anderem die Spedition Kruse mit Sitz in der Metropolregion Hamburg, die laut eigenen Angaben rund 300 Mitarbeiter beschäftigt und pro Monat weltweit mehr als 583.000 Kilometer zurücklegt.

Auch der Warenumschlag und die Lagerung gehören zur Aufgabe internationaler Speditionen (c) istockphoto.com/shapecharge

Herausforderungen und Besonderheiten internationaler Speditionen

Der weltweite Warentransport erfordert sehr viel Kapital und Personal, unterliegt einer schwankenden Nachfrage und muss sich den staatlichen Vorschriften zahlreicher Länder anpassen. All dies stellt internationale Speditionen vor besondere Herausforderungen.

Von internationalen Speditionen zu vernetzten Dienstleistungsunternehmen

Internationale Speditionen profitieren jedoch auch von den veränderten Bedingungen einer globalisierten und digitalisierten Wirtschaft. So lagern Gewerbebetriebe nicht nur ihren Werkverkehr, sondern sämtliche logistische Funktionen zunehmend aus. Aus Speditionen werden somit international gut vernetzte Logistikdienstleister. Ihr Leistungsspektrum umfasst alle Bereiche, die mit der Beschaffung, Produktion, Beförderung und Distribution von Gütern zusammenhängen. Beispiele sind die Zollabwicklung, Qualitätskontrollen, Verpackung und Etikettierung, Retourenabwicklung, Montage und Demontage, Tracking und Tracing.

Herausforderungen angesichts der Flüchtlingskrise

Piraten vor Somalia oder das Freihandelsabkommen TTIP: Kein weltpolitisches oder weltwirtschaftliches Thema bleibt für internationale Speditionen ohne Einfluss. Ein Beispiel ist auch die Zuspitzung der Flüchtlingskrise im Herbst 2015. Chaotische Situation an europäischen Grenzen, lange Wartezeiten und erhöhte Sicherheitskontrollen sorgten für erhebliche Verzögerungen beim Transport und der Abfertigung von Waren. Laut „Welt“ führte dies dazu, dass zahlreiche internationale Speditionen ihre Frachtpreise um 5 bis 10 Prozent verteuerten.

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MBA berufsbegleitend oder Fulltime-Master

Einen Master in Business Administration, kurz MBA berufsbegleitend, oder Vollzeit zu studieren kann nicht jeder. Zum einen braucht man ein abgeschlossenes Bachelor-Studium, was aber sicherlich viele Bewerber vorweisen können. Weitaus wichtiger ist allerdings der zeitliche und vor allem der finanzielle Faktor. Neben einem hohen Zeitaufwand, den der MBA berufsbegleitend als auch im Vollzeit-Studium erfordert, muss man sich das Studium auch leisten können: Für einen guten MBA-Studienplatz muss man einen fünfstelligen Betrag investieren. Doch die Statistiken der Hochschulen zeigen: MBA-Absolventen verdienen weitaus mehr als Absolventen anderer Studiengänge und kommen wesentlich leichter in Führungspositionen als Bewerber ohne MBA-Abschluss.

Unterschiede zwischen MBA berufsbegleitend und Fulltime-Master

Der größte Unterschied zwischen den beiden Studiengängen sind logischerweise die täglichen Studienzeiten. Während man bei einem Fulltime-Master wie bei einem normalen Studium seine Veranstaltungen frei wählen kann, aber trotzdem pro Tag drei bis vier Veranstaltungen zu belegen hat, ist bei einem MBA berufsbegleitend etwas mehr Planung nötig. In den meisten Fällen gehen die Studenten neben dem Studium bereits Vollzeit arbeiten, sie belegen teilweise schon eine Stelle im mittleren Management und haben dementsprechend nur abends oder am Wochenende Zeit, sich dem Studium zu widmen. Gerade bei größeren und bekannteren Business Schools, die im Ausland liegen, kommt noch die Zeitverschiebung hinzu, die bei der Planung des Studiums zusätzlich beachtet werden muss.

Unterschiedliche Intensitäten der Studiengänge

Dementsprechend haben die beiden Studiengänge auch verschiedene Intensitäten. Der Lernaufwand des Fulltime-Masters ist höher, als der des berufsbegleitenden Studiums. Das schlägt sich auch in der Absolventenstatistik nieder: Schaffen die meisten Studenten den Fulltime-Master in zwei Jahren, sprich in vier Semestern, brauchen die Studenten, die den MBA berufsbegleitend erreichen wollen, mindestens ein Semester länger.

Studiert man MBA berufsbegleitend kommt die Freizeit zu kurz

Gerade die niedrigere Studienintensität ist bisher der große Nachteil des MBA berufsbegleitend und gleichzeitig die größte Herausforderung für die Business Schools. Jeder Student, der neben seinem Studium viel gearbeitet oder ein Praktikum parallel zum Studium absolviert hat, kennt sich mit dieser Problematik aus: Kommt man abends erschöpft nach Hause, hat man meistens nicht viel Lust, noch drei Stunden Aufgaben für das Studium zu erledigen. Gleiches gilt für das Wochenende: Statt die Hausarbeit zu Ende zu schreiben oder für eine Klausur zu lernen, könnte man auch mit Freunden zum See fahren oder mit der Freundin ins Kino gehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Möchte man den MBA berufsbegleitend erreichen, sollte man sich bewusst sein, dass die Freizeit in der Zeit des Studiums zu kurz kommt.

Für viele Manager kommt nur MBA berufsbegleitend in Frage

Die größte Schwäche des MBA berufsbegleitend ist allerdings auch gleichzeitig seine größte Stärke: Viele Manager, gerade in wichtigen Positionen wie zum Beispiel Bankmanager bei der EZB, können es sich nicht leisten, eine Auszeit von ihrem Job zu nehmen, um eine neue Qualifikation zu erlangen. Ein anderer Grund kann auch der finanzielle Faktor sein: Da viele MBA-Studiengänge sehr teuer sind, können viele angehende Studenten es sich nicht leisten, während des Studiums auf das gute Gehalt im Job zu verzichten – einige wollen aber auch nicht in die Arbeitslosigkeit rutschen. Für diese beiden Interessensgruppen ist der MBA berufsbegleitend die ideale Möglichkeit, sich fortzubilden.

Wie starte ich das Studium?

Stellt man fest, dass sich dieses Studium für ein Fortkommen im Job anbieten würde, kommt nun die Frage auf: „Wie studiere ich den MBA berufsbegleitend?“ Voraussetzungen müssen nur wenige erfüllt werden, man benötigt:

  • Genug Zeit und Geld für das Studium
  • Einen bestanden Englisch-Sprachtest
  • Ein abgeschlossenes Bachelor-Studium
  • Einige Jahre Erfahrung in einer Führungsposition

Erfüllt man die geforderten Voraussetzungen, kann man sich an der Business School seiner Wahl bewerben. Manche Schools fordern keine weiteren Leistungen ihrer Bewerber ein, doch gerade die renommierten Business Schools haben allerdings noch verschiedene Bewerbungsstufen. Die reichen von einem Telefoninterview über ein Assessment Center bis hin zu schriftlichen Bewerbertests. Ihre jeweiligen Studienvoraussetzungen formulieren die meisten Business Schools, die einen MBA berufsbegleitend anbieten, auf ihrer Homepage.

Vorteile – man bekommt weiterhin sein gutes Gehalt
– man muss seine wichtige Position im Job nicht aufgeben
Nachteile – das Studium dauert länger als der Fulltime-Master
– man hat eine niedrigere Studienintensität als beim Fulltime-Master

 

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