Appell für ein neues Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein

Wer hält den Laden am laufen, warum floriert die Republik? In den Medien dreht sich meist alles um Eliten, die „Schlecker-Frauen“ wurden schon wieder vergessen, aber Gerichtsprozesse gegen Unternehmensführer finden Beachtung. Es ist Zeit für ein neues Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein.

Appell für ein neues Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein

Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein
© istock/g-stockstudio

Fußvolk oder Mitbestimmen?

Die Bundesrepublik erlebt einen anhaltenden Wirtschaftsboom, in fast allen Sparten sind Mitarbeiter gesucht. Was zumindest öffentlich aber ausbleibt, ist ein berechtigtes Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein. In traditionellen Branchen wie der Automobilindustrie sind zwar viele Angestellte gewerkschaftlich organisiert. Doch dort, wo die neuen Jobs entstehen, im vom Internet angetriebenen Dienstleistungssektor, vergeben viele ihre Chance, dem Chef klar zu machen, dass nur gesunde Balance zu einer Situation führt, von der beide Seiten profitieren. Klar: Auf Anhieb klingt Arbeitnehmer wie jemand, der empfängt – und Arbeitgeber wie jemand, der gibt. Doch sind nicht in Wirklichkeit Sie es, der seine Arbeitskraft gibt?

Sich hinter Excel-Tabellen am Computer im Büro über Profit zu freuen, ist die eine Seite. Und ja: Nur erwirtschafteter Gewinn kann wieder verteilt werden. Doch Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein drückt sich eben auch darin aus, Rückmeldung zu geben, durch scheinbare kleine Anmerkungen aus dem Arbeitsalltag heraus Abläufe zu verbessern, die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden auf dem direkten Weg zu verbessern. Leider gibt es Vorgesetzte, die solches Engagement nicht als Selbstbewusstsein zu schätzen wissen, sondern allergisch reagieren. Von Mobbing oder Klagen über Überstunden möchten solche Personen schon gar nichts wissen, bei Ungerechtigkeiten gucken solche Führungskräfte gerne weg.

Wenn innerbetrieblich etwas schiefläuft: Anwalt für Arbeitsrecht

Smarte Chefs kümmern sich um die Anregungen ihrer Mitarbeiter und wissen, wie wichtig deren Selbstbewusstsein ist. Doch gerade dort, wo Unternehmen schnell expandieren oder den Schritt ins 21. Jahrhundert noch nicht geschafft haben, wird berechtigtes Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein oft als blödes Kritisieren abgetan. Wenn dann noch Abmahnungen oder Kündigung folgen, hilft nur der Gang zum Anwalt für Arbeitsrecht. Denn Sie sind ja in Wirklichkeit kein Querulant – Ihnen liegt es daran, dass es der Firma gut geht, die Löhne steigen und trotzdem Ihre Gesundheit nicht gefährdet wird. Der Jurist als kompetenter Vermittler macht es möglich, deutlich zu machen, wo der Chef falsch liegt und vermeidet auf beiden Seiten Gesichtsverlust. In jedem Fall garantieren spezialisierte Fachanwälte für Arbeitsrecht wie zum Beispiel dieser, dass Sie finanziell und in Sachen Referenzen nicht über den Tisch gezogen werden. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Kritikpunkte oder Impulse für die Firma arbeitsrechtlich legitim sind, müssen Sie auch nicht zu einem verfrühten Zeitpunkt unnötig „Staub aufwirbeln“, indem Sie Ihre Konsultation publik machen: In beratender Funktion kann Ihnen ein Arbeitsrecht-Fachanwalt auch helfen, Entscheidungen zu treffen oder Vorgehensweisen zu planen, ohne dass Ihr Arbeitgeber davon erfährt, dass Sie juristische Rückendeckung haben.

Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein: Neue Arbeitswelten mitgestalten

Klassenkämpfe sind mit dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme eigentlich abgehakt. Heute geht es darum, den neuen Anforderungen bei der Arbeit mit modernem Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein zu begegnen. Bei annähender Vollbeschäftigung ist die Zeit von Duckmäusertum abgehakt. Leider wird gerechtfertigte Arbeitnehmer-Selbstbewusstsein manchmal nur mit Hilfe zu realisieren sein. Dann ist der Anwalt für Arbeitsrecht gefragt, dem Sie vertrauen dürfen.

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