
Seit 2009 hat Heinz Sonneborn eine Weltpremiere im Programm: Bambus-Fenster. Bevor sein Unternehmen „Kramer u. Lotze Bambusprodukte GmbH" aber richtig durchstarten konnte, mussten viele Skeptiker überzeugt und Gelder aufgetrieben werden. Mit unerschütterlicher Überzeugungskraft ist es dem 50-Jährigen gelungen, die umweltfreundlichen Produkte am Markt zu etablieren.
Anfangs belächelt, setzte sich Heinz Sonneborn mit seinen Bambus-Fenstern durch.
„Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst." Den Satz von John F. Kennedy hat Heinz Sonneborn zu seinem Motto erklärt. Seine Verantwortung sieht er in der Herstellung umweltfreundlicher Produkte. Viele Jahre hat er im „Lotze-Montage-Team", einem Fachbetrieb für Treppen- und Raumsanierung, Erfahrungen gesammelt. Seit 2009 entwickelt er nun auch Bambus-Fenster. 2010 konnte dann die „Kramer u. Lotze Bambusprodukte GmbH" gegründet werden. Doch der Anfang war schwer: Technische Probleme mussten gelöst, die Entwicklung finanziert und Kunden gewonnen werden. „Mit viel Enthusiasmus sind wir an die Arbeit gegangen", erzählt der Bremer. „Wir haben trotz aller Widrigkeiten immer an diesen besonderen Werkstoff geglaubt." So groß war der Glaube, dass er seine ganzen Ersparnisse in das Projekt investierte.
Das Unternehmen stellte die Bambusfenster als Weltneuheit auf Verbrauchermessen und in der Fachpresse vor - und löste prompt eine enorme Nachfrage von umweltbewussten Verbrauchern und Architekten aus. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen drei Mitarbeiter; in Kürze sollen es mehr werden. Für dieses Ziel bastelt das Team fleißig an neuen Ideen und baut die Produktpalette stetig aus. Inzwischen werden auch Bodenbeläge aus dem exotischen Süßgras namens Bambus angeboten.
Erfindergeist, Umweltbewusstsein, Durchhaltevermögen.
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