
Familie wird bei der Rudolf Schmorrde Stempel und Schilder e.K. immer groß geschrieben: Reinholt Keßner (m.) freut sich mit seinem Vater Karl (l.) und seiner Frau Heike über die NominierungsurkundeReinhart Keßner freut sich über Nominierung bei „Mutmacher der Nation“
Mit sozialem Engagement zum Erfolg: Rupert Voß (l.) nimmt die Nominierungsurkunde und die Glückwünsche von Andreas Keller, Marketingleiter des Keller Verlags (r.), entgegen.Ein neuer Mutmacher? Rupert Voß hilft jugendlichen Straftätern ins Berufsleben und wurde für den Landessieg in Bayern nominiertTaufkirchen/München, 24. Februar 2010. Mit 25 hat Rupert Voß seine Prüfung als Schreinermeister mit Auszeichnung bestanden, heute führt er ein Handwerksunternehmen mit 39 Mitarbeitern und macht an die drei Millionen Euro Umsatz. Eine Erfolgsstory, die angesichts seiner traumatischen Kindheit wie ein Wunder anmutet. Und Rupert Voß leistet noch anderes. Er holt jugendliche Serienstraftäter in die Gesellschaft zurück – mit enormem Einsatz, eigenem Geld, ungewöhnlichen Ideen und geradezu sensationellen Erfolgen. 80 von 100 „hoffnungslosen Außenseitern“ haben er und seine Mitstreiter schon einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz verschafft. Für sein soziales unternehmerisches Handeln wird Rupert Voß nun für den Landessieg in Bayern nominiert.
Kaiserslautern, 24. Februar 2010. Ob Schubkarren-, PKW- oder Flugzeugreifen: Michael Saitow kennt sich aus, mit allem was rollt. Mit seiner Idee, eine Onlineplattform für den Reifenhandel aufzuziehen, hat der 36-Jährige ins Schwarze getroffen - buchstäblich. Dabei hatte die Branche anfangs für ihn nur ein müdes Lächeln übrig. Doch der Erfolg gibt dem Unternehmensgründer Recht. Knapp 80 Mitarbeiter beschäftigt der Pfälzer heute und 2008, als die gesamte Branche Verluste schrieb, stiegen seine Umsätze um 40 Prozent. Nun wird er sogar für den Landessieg in Rheinland-Pfalz nominiert.
Volker Gross vom SARAG Telefonbuchverlag (l.) überreicht Michael Saitow (r.) die Nominierungsurkunde.
Jens Lachmann (r.) überreicht Christoph und Andrea Henniges die Nominierungsurkunde. Links im Bild Ulrich Minkner, Bürgermeister der Stadt Einbeck.Einbeck, 19. Februar 2010. Christoph Henniges ist der personifizierte Fels in der Brandung, den so schnell nichts umhauen kann. Private Schicksalsschläge, berufliche Katastrophen – der gelernte Landmaschinenmechaniker und seine Ehefrau Andrea haben schon einiges einstecken müssen. Umso bewundernswerter, dass die beiden die „Henniges Nutzfahrzeuge GmbH“ im niedersächsischen Einbeck zu einem profitablen Vorzeige-Betrieb entwickelt haben. Ein Betrieb, der noch 2003 kurz vor der Pleite stand. Jetzt wird Christoph Henniges bei „Mutmacher der Nation“, Deutschlands größter Mittelstandsinitiative, für den Landessieg in Niedersachsen nominiert.
Pfronstetten-Aichelau, 23. Februar 2010. Die Geschichte von Roland Arnold ist erschütternd und ermutigend zugleich - ein Beweis für die unglaubliche Willenskraft eines vom Schicksal gebeutelten Menschen. Bereits als sechsjähriger Junge verliert er auf tragische Weise seinen Vater, wächst als Halbwaise auf. Nach seiner Ausbildung zum Kfz-Mechaniker hält er sich mit einem Reifenhandel über Wasser, ehe die Begegnung mit einem querschnittsgelähmten Mann sein Leben komplett umkrempelt. Roland Arnold hat fortan nur noch ein Ziel: behinderten Menschen eine bessere, menschlichere Mobilität zu vermitteln. Die PARAVAN GmbH entsteht, ein heute mehrfach ausgezeichnetes und weltweit operierendes Unternehmen mit 90 Mitarbeitern. Nun wird Roland Arnold für den Landessieg in Baden-Württemberg nominiert.

Klaus Nonnast vom Bangert-Verlag (r.) überreicht PARAVAN-Gründer Roland Arnold vor versammelter Belegschaft die Nominierungsurkunde.
Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung für den Landessieg in NRW: Klaus Preuß, Verkaufsleiter des Heise-Verlags (r.), überreicht Helmut Ebbert von „Meade Instruments Europe“ (l.) die Nominierungsurkunde.
Rhede, 18. Februar 2010. Wer die Welt mit anderen Augen sehen will, ist bei „Meade Instruments Europe" genau richtig. Teleskope, Ferngläser oder Nachtsichtgeräte - die 1957 gegründete Firma mit Sitz im nordrhein-westfälischen Rhede gehört zu den führenden Anbietern fernoptischer Produkte weltweit. Ein Verdienst der Geschäftsführer Helmut Ebbert, Rudolf Bresser und nicht zuletzt ihrer Mitarbeiter. Denn als 2008 der in finanzielle Schwierigkeiten steckende amerikanische Mutterkonzern auch die europäische Tochter mit in den Sumpf zu ziehen droht, retten sie ihre Dependance quasi mit einer Nacht- und Nebelaktion. Mit ihrer Firmengeschichte wird die „Meade Instruments Europe" nun für den Landessieg in Nordrhein-Westfalen nominiert.
Jena, 19. Februar 2010. Die GÖPEL electronic GmbH ist ein mittelständisches Schwergewicht. Rund 160 Mitarbeiter entwickeln und produzieren elektrische wie optische Mess- und Prüftechnik für elektronische Baugruppen und Kfz-Elektronik. Doch im Zuge der globalen Wirtschaftskrise bricht die Auftragslage Anfang 2009 massiv ein - eine harte Probe für die Prüf-Pioniere. Nachdem sie sich bravourös freigekämpft haben, werden sie jetzt für den Landessieg in Thüringen nominiert.
Nominiert für den Landessieg in Thüringen: Holger Göpel und die GÖPEL electronic GmbH.
Berlin, 12. Februar 2010. Wer hätte nicht gerne die Karibik im Schlafzimmer oder die Toskana in der Küche. Klingt absurd, ist aber möglich – dank Kathrin Kreitmeyer und Matthias Gerber.
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Sie machen die Wände lebendig: Kathrin Kreitmeyer (l.) und Matthias Gerber (m.) nehmen die Nominierungsurkunde von Thomas Henseler, TVG-Verlag (r.), entgegen
Für den Landessieg in Hamburg nominiert: Heidrun Jürgens
Hamburg, 12. Februar 2010. Die Arbeitsmarktlage ist für Heidrun Jürgens wie das Wetter für den Bauern. Denn die alerte Hanseatin ist Arbeitsvermittlerin. Ihr Unternehmen, das seit elf Jahren existiert, bekommt die Wirtschaftkrise sehr direkt zu spüren: Die Umsätze gehen zurück, die Fixkosten nicht. Da heißt es sparen. Für die Chefin von elf im Haus Beschäftigten und Vermittlerin vieler Menschen, die sich um Arbeit bemühen, ist klar: Dumpinglöhne ist ihre Sache nicht; und beim Personal setzt sie auch nicht an. Stattdessen erklärt sie allen Mitarbeitern, wie es steht – und weckt den Teamgeist. Der weht nun durch die Geschäftsräume am noblen Ballindamm, während Heidrun Jürgens bei Deutschlands größtem Mittelstandswettbewerb „Mutmacher der Nation“ für den Landessieg in Hamburg kämpft.
Grund zur Freude bei der InterGest GmbH: Herr Matthias Schweizer, Verkaufsleiter Saarland der Rudolf Röser AG (l.), überreicht Prof. Peter Anterist (r.) die Nominierungsurkunde Hoppegarten, 12. März 2010. In der Werkshalle von corpuslinea fliegen die Späne. Hier entstehen ungewöhnliche, anspruchsvolle Möbel – gefertigt von einem 15-köpfigen Team.
Große Freude bei Steffen Tremel (l.), Geschäftsführer von corpuslinea. Seine Nominierungsurkunde zum Landessieg wurde ihm übergeben von Dr. Detlef Böhnki (r.), Rudolf Röser Verlag und Informationsdienste AG
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02.07.2010 - Der Krise den Kampf angesagt
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30.06.2010 - Gut „durchdacht!": innovatives Softwaretool im Handwerk