
Mit Mode kennt sich Alwine Lindner aus. Mit edlen Stoffen auch. Als ihr alter Arbeitgeber im Jahr 2000 immer mehr Personal entlässt, steht für die gelernte Schneiderin deshalb schnell fest: „Ich entwerfe meine eigene Kollektion im eigenen Geschäft."
Rettete 14 früheren Kollegen den Job: Unternehmer Egon DeinhardEx-Angestellter als Firmenretter Als zu Beginn des Jahres 2002 die Baufirma, in der er als Vorarbeiter beschäftigt ist, aufgelöst werden soll, fasst Egon Deinhard einen Entschluss. Er nimmt einen Kredit von 550.000 Euro auf und übernimmt das Ruder. Statt Mitarbeiter zu entlassen kauft er Maschinen und schafft es, wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. mehr »
Unternehmerinnen mit Blick für Lebensqualität: Isolde(li.) und Ann-Kathrin SteinerFür mehr Lebensqualität Zuhause Sie organisiert Managern das Alltagsleben. Oder begleitet Familien im Krankheitsfall. Kurz: Isolde Steiner ist der gute Geist von Nürnberg. Mit ihrer Firma „Steiner Comfort" bereitet sie anderen ein komfortables Leben. Der Einstieg in die Unternehmerinnenwelt wurde der 54-Jährigen vor drei Jahren allerdings alles andere als leicht gemacht. mehr »
Sein Lebenslauf ist lückenlos. Seine Abschlüsse beispielhaft. Als Steuerfachangestellter, Bilanzbuchhalter und Rating-Advisor verfügt Stefan Geiger über fundierte Ausbildungen, die ihm eine ganzheitliche Beratung rund um alles Kaufmännische ermöglichen. Dennoch legte man dem heute 34-Jährigen zu Beginn seiner Selbständigkeit viele Steine in den Weg. mehr »
Als Angestellte in einem Kopierladen konnte Annemarie Kollmann sich nicht vorstellen, eines Tages selbst Besitzerin eines solchem Geschäftes zu sein. Aber als ihr sicherer Arbeitsplatz wegzubrechen drohte, fasste sich die Wasserburgerin ein Herz und eröffnete im Juli 2005 das Kopierhaus Kollmann. mehr »
Glaubte auch in schlechten Zeiten an den Erfolg von Mi Shu: Gabriele WanderTief in der Krise und dann doch erfolgreich „Okay, das war's", dachte sich Gabriele Wander, als ihr die Bank 2004 das Darlehen kündigte und die sofortige Rückzahlung von rund 50.000 Euro verlangte.Den Verlust ihrer Firma vor Augen, krempelte die Bayerin Ärmel hoch und startete eine ganze Serie von Maßnahmen, die ihr Unternehmen schließlich retteten. mehr »
Startete mit 55 als Unternehmerin durch: Ilka Jeschke aus MünchenOrdnung statt BürochaosVerstecken sich wichtige Unterlagen wieder irgendwo auf dem Schreibtisch? Ist der Computer-Monitor von Post-Its belagert? In vielen deutschen Büros herrscht Chaos. Das nervt nicht nur, sondern hemmt auch Arbeitsabläufe und verursacht Kosten. „60 Tage im Jahr verbringt ein Büromensch mit Suchen", sagt Ilka Jeschke. Die Expertin führt in München das „Bürochaos-Management" und sorgt für Abhilfe. Als sie ihr Unternehmen 2003 gründete, war das Leben der damals 53-Jährigen selbst in Unordnung geraten: Sie war arbeitslos. mehr »
Beraterin mit persönlicher Erfahrung im Krisenmanagement: Nadine RebelDie etwas andere Beraterin Motivation scheint sie erfunden zu haben: Ganz gleich, ob sie Menschen in beruflichen Dingen fördert oder zum bewussten gesunden Leben bewegt – Nadine Rebel macht Mut, entdeckt und weckt die Stärken der Anderen.
Für die einen ist sie eine Unternehmensberaterin, für die anderen eine Personal Trainerin. Die Berufsbezeichnung ist der Augsburgerin nicht wichtig. Viel wichtiger ist ihr der Mensch. Weil sie selber die Schattenseiten des Lebens kennt, versteht Nadine Rebel ihren Beruf als Berufung.
Nadine Rebel, studierte Soziologin, ist verheiratet und zweifache Mutter. Damit unterscheidet sie sich nicht wesentlich von anderen Frauen. Auch das Schicksal, dass ihr Mann arbeitslos wurde, teilt sie mit vielen. Durch den Hausbau gab es Schulden auf der Bank. „Da blieb nur die Möglichkeit entweder zu jammern oder durch zu starten." Nadine Rebel entschied sich für letztere.
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Walter Mannes und Sabine Köhle bereiten Städtern einen entspannten Urlaub. Walter Mannes baute sich mit seinem Urlaubshof ein zweites Standbein aufWeil die Perspektiven in der Landwirtschaft nicht günstig sind, sattelt Walter Mannes um. Neben seinem Hauptberuf als Bauer ist er nun Gastgeber für gestresste Städter: mit einem Heuhotel, Ferienwohnungen und einem Campingplatz.
Der Campingplatz allerdings brachte den Amtsschimmel auf Trab und Walter Mannes musste für seinen Traum richtig kämpfen. mehr »
Sie ist Betriebswirtin und hatte bis 2005 keinen blassen Schimmer von Kälte-Klima-Technik. Dann geriet der elterliche Kälte-Klima-Dienst in die Insolvenz: „Aber die Firma hatte ja Potenzial", sagt Sandra Hoenke-Eder. Nur die Banken sahen das nicht so. mehr »
Im Leben von Ingo Knarr hat sich schon immer alles ums Auto gedreht: Schon als Kind baute er seine Matchbox-Autos um. Nach der Schule absolvierte er selbstverständlich eine Lehre als Kfz-Mechaniker und -Lackierer. Das reicht Ingo Knarr allerdings nicht. Er will sich selbst verwirklichen und das Tuning salonfähig machen. Aber das Klischee vom getunten Opel-Manta-Fahrer und die strukturschwache Region im Landkreis Hof kommen ihm zunächst in die Quere. mehr »
Klaus Wenderoth aus Utting trotzte allen Schwierigkeiten. Heute verzeichnet sein Druckportal ein jährliches Wachstum von bis zu 25 Prozent. Die Idee, ein Portal für Druckaufträge ins Internet zu stellen, hatte der gelernte Drucktechniker schon lange. Als Einkäufer von Drucksachen, für sein eigenes Kfz-Magazin, habe er „den Bedarf schon lange gespürt". mehr »
Der Zweite Weltkrieg machte ihn mit zwölf Jahren zum Flüchtling und Opfer unmenschlicher Verfolgungen und Demütigungen, beraubte ihn seines Vaters und seiner Schwester. Doch weder Vertreibung und Verlust noch Armut und Hunger konnten Didymus Hasenkopfs Willen brechen.
Getreu seines Lebensmottos „und jetzt erst Recht" arbeitete er nach Kriegsende verbissen und entschlossen an seinem Traum vom Studium - obwohl er nur fünf Jahre Volksschule als Vorbildung vorzuweisen hatte.
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Brauchte langen Atem zum Erfolg: Agenturchefin Dorothee Haering aus München.Mit langem Atem zum ErfolgDorothee Haering war schon immer selbstständig. Die gelernte Fotografin studierte außerdem an der Akademie der Bildenden Künster in München. Ein Nebenjob als Plakatiererin brachte sie mit der Werbebranche in Verbindung und sie entschied sich, künftig in diesem Sektor ihren Lebensunterhalt zu verdienen – als Branchenfremde. Nach harten Anfangszeiten stellt sich langsam der Erfolg ein.
Den Jahreswechsel 2004/05 wird Lars Schellheimer so schnell nicht vergessen: Der Winter wollte kein Ende nehmen – mehr als vier Monate sorgte er für immense Umsatzeinbußen bei dem Garten- und Landschaftsbauer. Das Unternehmen Schellheimer, das seit der Gründung 1971 als Familienbetrieb geführt wird, musste schwere Zeiten überstehen. mehr »
Martin Gockl ist technischer Zeichner und liebt Herausforderungen. Mit einem Tante-Emma-Laden schaffte er sich Mitte 2005 ein zweites Standbein. Vor allem die Einarbeitung in die Buchhaltung, die bis dahin ein Buch mit sieben Siegeln für ihn war, bereitete in der Anfangsphase Probleme. mehr »
Gründeten ein erfolgreiches Unternehmen: Yvonne Burzler (li.), Birgit Zielauf (re.) und Angelika Bock (mi.)Statt Arbeitslosigkeit: Angelika Bock, Yvonne Burzler und Birgit Zielauf gründeten ein erfolgreiches Unternehmen Nach dem Motto „Arbeitslos melden können wir uns immer noch" haben sich 2002 drei Frauen entschieden, gemeinsam ein Unternehmen zu gründen. Angelika Bock, Yvonne Burzler und Birgit Zielauf arbeiteten gemeinsam bei einer Bank für den Bereich Zollabwicklung. mehr »
Vor drei Jahren erfüllte sich Jeannette Beißer ihren lang gehegten Traum: Mit ihrer Coaching-Agentur „jobsteps" hilft sie heute Frauen und Männern, den Sprung auf den Arbeitsmarkt zu meistern.
Dabei war es der Augsburgerin zuvor selber gelungen, einen beruflichen Wendepunkt zu erreichen. Doch für die Selbstständigkeit musste sie ihren Job kündigen - ein Wagnis.
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Sie musste viele schwere Schicksalsschläge hinnehmen und war letztlich doch erfolgreich: Franziska Eirenschmalz' „Männerladen" in der 12.000-Einwohner-Stadt Schongau lockt mittlerweile Kunden aus einem Umkreis von 80 Kilometern an.
Mit einem einmaligen Geschäftskonzept, viel Ausdauer und bestgeschulten Mitarbeitern hat sich Eirenschmalz einen exzellenten Ruf weit über die Landesgrenzen Bayerns hinaus erworben. Dabei stand die eigene Existenz noch vor vier Jahren auf dem Spiel. mehr »
Es sind meist die unbequemen Dinge, die die meiste Zeit beanspruchen: Wohl jeder Unternehmer kennt den unliebsamen „Schreibkram", der zwingend erledigt werden muss, obwohl Aufträge und wichtige Termine zu erledigen sind.
Mit ihrem Sekretariatsservice will Birgit Lausecker kleine und mittlere Unternehmen entlasten. Doch ihr Erfolg wäre ohne einen Bankenwechsel nicht möglich gewesen.
02.07.2010 - Der Krise den Kampf angesagt
02.07.2010 - Erfolgreiche Unternehmensgründung mit modularen Leichtbaumöbeln
30.06.2010 - Gut „durchdacht!": innovatives Softwaretool im Handwerk