
Seit sieben Jahren ist Mario Szameit selbständiger Malermeister. Neben einem Auszubildenden beschäftigt der Reppenstedter regelmäßig Praktikanten. Die Bewerber kommen aus dem Therapiezentrum für Suchtkranke. Für den Malermeister ist es eine Selbstverständlichkeit, anderen Menschen eine Chance auf die Zukunft zu geben. mehr »
Machte Häuser wandelbar: Architekt Jürgen LohmannHäuser mit Lufträumen Als Architekt selbständig Wohnträume verwirklichen - das war für Jürgen Lohmann ein Lebensziel. Als 2004 der Bauboom bei Einfamilienhäusern nachließ, musste der Rotenburger umdenken.
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Als Odile Rieckmann 1991 mit ihrer Familie von Kamerun nach Deutschland kommt, verliebt sie sich in Land und Leute. Die damals 26-Jährige beschließt zu bleiben und sich hier eine Existenz aufzubauen. mehr »
Wieder auf Erfolgskurs: Ingenieur Rolf JödickeNur eine falsche Entscheidung Nach der Gründung seines eigenen Büros führte der Weg von Rolf Jödicke steil nach oben. Porsche Turbo, teure Geschäftsessen und feine Anzüge – die typische Aufsteigerstory. Doch 2001 geht plötzlich alles den Bach runter. Bei der Eröffnung eines zweiten Büros in Leipzig, verspekuliert er sich. Mit fatalen Folgen: ein Jahr später steht er vor dem Nichts.
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Als Rainer Köneke im Jahr 2000 die Hammer und Köneke GbR übernahm, kannte er den Betrieb schon gut: Er war hier viele Jahre als Angestellter tätig gewesen. Den Sprung in die Selbständigkeit hat der Malermeister bis heute nicht bereut, obwohl er dabei manche Hürde überwinden musste. mehr »
Hoch hinaus kommen - das nimmt Dirk Müller wörtlich. Dem Fernsehturm in Neetze, immerhin stolze 90 Meter hoch, hat er schon das Dach abgedichtet. Und auch als Unternehmer ist der Dachdeckermeister oben angekommen. Der Weg dorthin war allerdings nicht ganz einfach. Dirk Müller musste für seinen Erfolg kämpfen. mehr »
Mit Mode aus der Arbeitslosigkeit: Lucardis Feist alias Sandra JürgensGeprägt durch Wunsch und Wille Insolvenzen werfen ihre Schatten, denn hinter jeder Firmeninsolvenz stehen Schicksale. So auch bei Sandra Jürgens: Nach der Pleite des Arbeitsgebers standen sie und ihr Mann vor dem Nichts. „Wir hatten lange Zeit keinen Lohn bekommen und das Haus, in dem wir leben, sollte abgerissen werden." Nicht die beste Ausgangslage für die Erfüllung von Träumen, aber Sandra Jürgens wagte es.
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Zeigte es den Skeptikern: Binaka Itzel ist als selbständige Fotografin erfolgreich.Sind ledige Frauen erfolglos? Bianka Itzel ist eine ganz normale junge Frau. Und genau das wurde ihr beinahe zum Verhängnis. Banken und Ämter verwehrten der ambitionierten Frau aus Weyhe die Existenzgründung: Als 25-jährige Ledige erschien sie zu jung und – ja, zu unverheiratet.
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Den Krankenhausalltag hat Chefin Birgit Etzen lange Jahre von innen kennen gelernt. „Kranke und Pflegebedürftige werden viel zu lange und oft gegen ihre Bedürfnisse stationär festgehalten", musste sie erkennen. Pflege zu Hause war daher die Idee für ihr Unternehmen, das seine Existenz immer gegen gesetzliche Einschränkungen behaupten musste.
Brachte seine Apotheke mit Werbung und PR nach vorne: Wolfram SchmidtMit Eigen-PR zum ErfolgFast 70 Jahre besteht die Mühlen-Apotheke schon, als Wolfram Schmidt sie 1996 übernimmt. Alles läuft reibungslos, denn der Northeimer kennt seine Kunden: 14 Jahre lang hat er sie als Angestellter in der Apotheke betreut. Die Krise droht, als 2004 ein Ärztehaus inklusive einer neuen Apotheke im Ort gebaut werden soll.
Wie alle ansässigen Pharmazeuten befürchtet Wolfram Schmidt massive Umsatzverluste. Aber statt zu lamentieren, handelt er: Mit einer gut durchdachten Werbeoffensive sichert er sich das Ladenlokal im Ärztehaus. mehr »
Ließ sich vom Ausstieg des Kompagnons nicht unterkriegen: Unternehmer Carsten Hinrichs.Vom Kompagnon allein gelassen Der gelernte Kfz-Mechaniker Carsten Hinrichs gibt seinen sicheren Job als Fahrlehrer bei der Bundeswehr auf und macht sein Hobby zum Beruf. Zusammen mit einem Freund repariert er Motorräder. Die Werkstatt inklusive Verkaufsraum bauen die beiden ohne Kredite auf. Alles läuft gut bis eines Tages das Motorradgeschäft einbricht.
Die Arbeitsbelastung steigt, die Einnahmen sinken. Der Kompagnon wirft das Handtuch: „Es wurde ihm einfach zu viel“, erinnert sich Carsten Hinrichs. “In der Hochsaison waren wir manchmal nämlich 16 Stunden pro Tag im Laden." Der Ausstieg stürzt Carsten Hinrichs in eine Krise, den Weg heraus muss er allein finden. mehr »
Brachte ein angeschlagenes Traditionsunternehmen wieder auf Erfolgskurs: David NovakGute Noten sind auch in Firmen gefragt Die Firmengeschichte von Ebert & Wesche reicht bis 1948 zurück. Wenn es um Einbruchmelde-Anlagen, EDV-Verkabelung, Telefon-Anlagen geht, sind die Hannoveraner Spezialisten gefragt. Kaum vorstellbar, dass das Traditionsunternehmen vor vier Jahren vor dem Aus stand. Doch David Novak schaffte das Unmögliche und brachte die Firma aus den roten Zahlen. mehr »
Es war ein großer Schritt. Eineinhalb Jahr lang hat der gelernte Kfz-Mechaniker sich auf die Übernahme seines Betriebes vorbereitet. Und dann kamen doch unvorhergesehene Probleme auf ihn zu. Die Finanzierung zum Beispiel. Und die schlechte Zahlungsmoral der Kunden. Mit Mut und Ausdauer hat sich der Niedersachse aus dem Kreis Friesland dennoch „seinen persönlichen Traum erfüllt". mehr »
„Damals war ein Kosmetikstudio auf dem Land schon sehr exotisch", erinnert sich Rotraut Nitsche. Vor fast 30 Jahren wurde sie Mutter, das Kind kam mit einer Behinderung zur Welt. Für eine schönere, natürlichere Umgebung zog sie mit Kind und Mann aufs Land. Ihren Beruf als Chemielaborantin in Hamburg gab sie auf. Stattdessen eröffnete sie am neuen Wohnort ein Kosmetikstudio mit Fußpflege. mehr »
Jens Feindt mit seiner Frau Nicole.Zukunft ist, was man daraus machtBis 2002 war Jens Feindt Angestellter in der Mineralöl-Branche, dann wurde er arbeitslos. Als er sich selbstständig machen wollte, sagten die Banken, das Mineralölgeschäft habe keine Zukunft mehr.
„Stimmt nicht", beweist Feindt jeden Tag aufs Neue. „Die Arbeitslage wird von Jahr zu Jahr besser.", sagt der Chef von drei Mitarbeitern, der für seinen Traum von der Selbständigkeit sein eigenes Haus als Kreditsicherheit einsetzte.
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Kaminbauer Waldemar Rokossa bewirbt sich als Mutmacher der Nation Nach der betrieblichen Trennung von seinem Vater wagte Waldemar Rokossa mit zehn Mitarbeitern einen Neuanfang. Bedingt durch erste Erfolge wurden schnell die Kapazitäten zu eng. An der notwendigen Expansion wäre der agile Geschäftsmann fast gescheitert, doch gemeinsam mit der Belegschaft durchschritt Schmid Feuerungstechnik erfolgreich die Durststrecke und hat seitdem die Mitarbeiterzahl fast verzehnfacht. mehr »
Nachdem Iris Küpper-Stölting als Hebamme zahlreichen Babys beim Start ins Leben geholfen hatte, fasste sie selbst Mut für den beruflichen Neuanfang. Sie gab nach langen Jahren im öffentlichen Dienst ihr Anstellung auf und arbeitet seitdem freiberuflich. „So kann ich besser meine eigenen Vorstellungen als Hebamme verwirklichen", sagt die Unternehmerin. mehr »
Sah seine Mitarbeiter in der Krise als Chance, nicht als reiner Kostenfaktor: Paul Flerlage. Die schwierige Gründungsphase meisterte er schnell. Doch dann brach die IT-Branche dramatisch ein. „Ich trug damals die Verantwortung für mittlerweile 16 Mitarbeiter und ihre Familien sowie mehrere Auszubildende. Damit klar zu kommen und nachts ruhig schlafen zu können, war ein großes Problem", erinnert sich Flerlage an die Jahre 2000 und 2001, als der EDV-Bereich immer mehr zur Stangenware wurde. mehr »
„Zweifler und Bedenkenträger gehören zu den größten Problemen für einen jungen Unternehmensgründer", sagt Carsten Borgmeier rückblickend. In seinem Fall waren es die eigenen Eltern. Sie trauten dem damals 17-Jährigen nicht zu, ohne Studium im harten Mediengeschäft Erfolg zu haben.
„Ihre Bedenken waren so groß, dass sie andere Verwandte mobilisierten, die extra anreisten, um mir mein geschäftliches Vorhaben auszureden und die Vorzüge eines Studiums vor Augen zu führen", sagt der heute 36-Jährige. „Ich habe mich jedoch nicht beirren lassen und meine Eltern zunächst in dem Glauben gelassen, sie hätten mich überzeugt."
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Erfolg schwarz auf Weiß: Verleger und Marketingexperte Wolfgang HerbstWolfgang Herbst, erfolgreicher Zeitungsmacher und Marketingexperte, bewirbt sich als Mutmacher der Nation Urgestein eines Allrounders ist der 55-jährige Kaufmann Wolfgang Herbst nicht nur als Verleger und Chefredakteur der Elbmarsch-Post, einer traditionsreichen Wochenzeitung im Ostkreis Lüneburg. Seit langem ist er auch - schön getrennt von der Zeitungstätigkeit - im Marketing tätig.
Nach einer Insolvenz konnte das Unternehmen mit starker Unterstützung eines Geschäftsfreundes neu strukturiert werden.
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Wer mit einem traurigen Gesicht zu Manuela Müller kommt, verlässt ihre Räume mit einem strahlenden Lächeln. „Das sind Erlebnisse, die mich stolz machen", sagt die heute 34-Jährige überglücklich.
Doch so viel Grund zur Freude hatte sie nicht immer: Als sie sich mit ihrem Nagelstudio „cascana nails" vor sieben Jahren selbstständig machte, versagten ihr die Banken das Vertrauen. Sogar der private Dispo-Kredit wurde Manuela Müller gestrichen.
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Im Reich der Zahlen kennt sich Viola Frenzel aus: Jahrelang arbeitete sie in einem Steuerberaterbüro, bevor sie in den Mutterschutz ging - und sich schließlich selbstständig machte.
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Das Vermessungsbüro Ehrhorn hat sich im Landkreis Verden (Niedersachsen) seit langem einen Namen gemacht: Bereits 1985 gründete Uwe Ehrhorn die Firma und ließ sich als öffentlich bestellter Vermessungsingenieur in der Stadt Achim nieder. mehr »
02.07.2010 - Der Krise den Kampf angesagt
02.07.2010 - Erfolgreiche Unternehmensgründung mit modularen Leichtbaumöbeln
30.06.2010 - Gut „durchdacht!": innovatives Softwaretool im Handwerk