Revolution von Arbeitsabläufen durch den Einsatz kommerzieller Drohnen

Nicht nur im Privatgebrauch werden Drohnen immer beliebter, sondern auch im professionellen Bereich gewinnen sie immer mehr an Bedeutung. Aus diesem Grund werden nun immer mehr kommerzielle Drohnen entwickelt.

Entwicklung der kommerziellen Drohnen

Unter Drohnen sind unbemannte Flugobjekte zu verstehen, die durch eine Fernsteuerung oder einen Computer bedient werden. Hierfür sind keine Piloten notwendig. Was einst eine Art Spielzeug war und nur für private Zwecke genutzt wurde, erstreckt sich heute auch auf den kommerziellen Bereich. Hierbei handelt es sich nicht um militärische Drohnen, sondern um Multicopter, die privat genutzt werden dürfen. Durch die rasante Entwicklung der kommerziellen Drohnen gibt es verschiedene Arten von Fluggeräten mit unterschiedlichen Funktionen. Drohnenhersteller haben diese Entwicklung aufgegriffen und entwickeln immer leistungsstärkere, leisere und robustere Kameradrohnen sowie weitere Multicopter für den Profi-Bereich.

Es gibt Drohnenarten wie den Hexacopter, die mehr Rotoren besitzen und dadurch schwere Gewichte heben können und bessere Aufzeichnungen machen. Weiterhin sind kommerzielle Drohnen mit einer GPS-Funktion ausgestattet und mit einem Gyronsensor. Letzteres ist eine Funktion, um die Fluglage des Multicopters zu korrigieren. Dies kann bei Windwiderstand notwendig sein, damit das Fluggerät stabil weiterfliegen kann. Diese Eigenschaften sind vor allem für kommerzielle Drohnen von essentieller Bedeutung. Die technischen Entwicklungen nehmen immer mehr zu, was vor allem für kommerzielle Drohnen von Vorteil ist.

Kommerzielle Drohnen im Einsatz

Die kommerziellen Drohnen werden nun vielseitig eingesetzt, dies sind zum Beispiel Bereiche wie:

  • Rettungsdienstbereich: Drohnen können beispielsweise der Feuerwehr und anderen Rettungskräften in Krisensituationen helfen, einen Überblick über weiträumige Flächen zu erhalten. Vor allem die Bergwacht könnte davon profitieren.
  • Landwirtschaft: Landwirte können mit Kameradrohnen Felder kontrollieren, zum Beispiel um Wildschweine im Maisfeld aufzuspüren oder den Zustand von Pflanzen und Böden zu überprüfen. Auch zur Geländekartierung sind die Flugroboter überaus nützlich. Kommerzielle Drohnen wie zum Beispiel diese sind mittlerweile so ausgereift, dass Sie unter anderem auch zu 2D- und 3D-Geomapping fähig sind.
  • Post und Logistik: Es bringt besonders in der Logistik und beim Online-Versandhaus Vorteile, kommerzielle Drohnen für die Lieferung von Paketen einzusetzen.  Auf diese Weise würde es gelingen, Lieferungen am gleichen Tag zu versenden. Amazon testet diese Vertriebsart bereits. Hier werden kommerzielle Drohnen als Paketdrohnen eingesetzt.
  • Kommerzielle Fotografie: Auch im Bereich der kommerziellen Fotografie können Drohnen eingesetzt werden. Hierbei können Aufnahmen entstehen, die ohne Drohnen nicht möglich wären. Hierunter fallen beispielsweise Bilder von oben oder Videos, bei denen die Drohne Objekten folgt.
  • Baugewerbe/Handwerk: Auf Großbaustellen sind kommerzielle Drohnen ebenfalls eine große Hilfe. Dachdecker können den Zustand von Dächern mithilfe hochauflösender Fotos beurteilen, die Kameradrohnen geschossen haben, ohne selbst auf das Dach steigen zu müssen.

Rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland

Die Rechtslage in Deutschland für die Verwendung von privaten und kommerziellen Drohnen ist im § 16 LuftVO festgelegt. So wird eine Aufstiegserlaubnis nur erteilt, wenn die Drohne nicht mehr als fünf Kilogramm wiegt und sie privat genutzt wird. Dies bedeutet, dass für die gewerbliche Nutzung immer eine Aufstiegsgenehmigung vorliegen muss. Diese wird vom Luftfahrtbundesamt des jeweiligen Bundeslandes erteilt. Somit muss eine solche Genehmigung für jedes Bundesland und jeden Flugeinsatz einzeln beantragt werden. Dabei darf das Abfluggewicht von 25 Kilogramm nicht überschritten werden. Bei einem Aufstiegsgewicht bis zu fünf Kilo gelten vereinfachte gewerbliche Aufstiegsgenehmigungen. Diese können pauschal beantragt werden und sind bis zu zwei Jahre gültig. Weiterhin ist es Voraussetzung, dass für das Fliegen einer Drohne eine Haftpflichtversicherung besteht. Zudem gibt es viele gesetzliche Einschränkungen bei der Nutzung von Drohnen. So gibt es zum Beispiel Zonen, in denen Drohnen nicht fliegen dürfen. Hierunter fällt beispielsweise der Luftraum der Flugzeuge. Eine weitere gesetzliche Einschränkung ist die Regelung, dass Drohnen nicht über Menschen fliegen dürfen.

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