Neueste Jobs & Bewerbungstipps

Der Weg aus der Arbeitslosigkeit ist für manchen steinig. Doch Deutschland geht es momentan sehr gut, viele Unternehmen stellen ein, die Bundesagentur für Arbeit bietet über ihre Jobbörse zahlreiche offene Stellen an. Das muss trotzdem nicht heißen, dass jeder unmittelbar seinen Traumjob findet, doch die Voraussetzungen sind immerhin gut. Denn es ist nicht die Jobagentur allein, die Menschen in Lohn und Brot bringt. Auch mit Hilfe moderner Personaldienstleister wie Hofmann Personal lassen sich Stellenangebote (näheres hier) im gesamten Bundesgebiet finden. Und mit den richtigen Bewerbungstipps, in unserem Fall das Telefoninterview, ist die neue Tätigkeit hoffentlich zum Greifen nah.

Zeitarbeit – Segen oder Fluch?

Über Zeitarbeit gibt es geteilte Meinungen. Von Ausbeutung wird berichtet, Hire and Fire stehe an der Tagesordnung, Zeitarbeitsfirmen stellten nur Jobs im Niedriglohnsektor zur Verfügung, Bewerber würden schlechter bezahlt als die regulären Arbeitskräfte des Unternehmens, in dem sie eingesetzt werden. Thesen, die (teilweise) durchaus zutreffen, denn es gibt viele Fälle, in denen Arbeitnehmer schlechte Erfahrungen mit Zeitarbeit und Arbeitnehmerüberlassung gemacht haben. Allerdings ist nicht außer Acht zu lassen, dass es auch in regulären Arbeitsverhältnissen viel Unmut gibt über niedrige Bezahlung, schlechte Chefs, unzumutbare Arbeitsbedingungen und unzureichenden Arbeitsschutz.

Chancen und Vorteile von Zeitarbeit

Für den Arbeitssuchenden ist es eventuell förderlich, der Zeitarbeit positiv – oder zumindest neutral – gegenüber zu stehen und sie als Chance zu begreifen. Wer sich überall beworben hat, gegebenenfalls selten (oder nie) zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, und letztendlich nur Absagen bekommen hat, kann so eine neue Tätigkeit finden. Denn Zeitarbeit bietet ja durchaus auch Vorteile:

Neueste Jobs und Bewerbungstipps - Finger auf der Future-Taste

Neueste Jobs und Bewerbungstipps © istock/olm26250

  • Die Chance, sich im neuen Job unentbehrlich zu machen, so dass die Firma einen übernimmt. Das soll grundsätzlich das Ziel von Zeitarbeit sein, wird aber in der Praxis natürlich – oft leider auch gewollt – selten erreicht.
  • Die Möglichkeit, die neue Firma, die neue Tätigkeit und die neuen Arbeitskollegen erst einmal kennen zu lernen, so dass man austarieren kann, ob das Ganze auch zueinander passt, ohne gleich kündigen zu müssen, wenn das nicht der Fall ist. Wer sich unwohl fühlt, geht zu seinem Personaler bei der Zeitarbeitsfirma und bittet ihn darum, für ihn eine Tätigkeit bei einem anderen Arbeitgeber zu finden.
  • Abwechslung ist das Stichwort: Es gibt Arbeitnehmer, die tatsächlich über viele Jahre für eine Zeitarbeitsfirma tätig sind, gerade weil sie nicht immer einen und denselben Job ausüben möchten und einen häufigeren Wechsel anstreben. Haben sie sich bewährt, sind sie für den Personaldienstleister Gold wert und werden dementsprechend auch gut bezahlt.
  • Und es besteht immer noch die Möglichkeit, sich nebenbei weiter zu bewerben. Immerhin ist es aus der Position der Berufstätigkeit leichter, einen neuen Job zu finden, als wenn man erklären oder rechtfertigen muss, dass man zurzeit arbeitslos ist. Eine Tätigkeit zu haben, macht auf einen potentiellen Arbeitgeber immer einen guten Eindruck, selbst wenn diese nicht dem Niveau des Bewerbers entspricht; denn so zeigt sich, dass der Proband sich ggf. auch für „niedere“ Arbeiten nicht zu schade ist.

Bewerbungstipps für ein neues Bewerbungsverfahren: Telefoninterview

Viele Personaldienstleister (und auch andere Firmen) kürzen den Bewerbungsprozess heute ab, indem sie geeignete Bewerber zunächst in einem Telefoninterview kennen lernen möchten, bevor sie sie zu einem persönlichen Gespräch einladen. So können Sie Probanden, die schon beim Telefoninterview nicht hinreichend qualifiziert erschienen, herausfiltern und brauchen keine Zeit mit Besuchen zu vergeuden. Denn während ein solches Telefonat zumeist um die 20 Minuten in Anspruch nimmt, geht ein persönliches Vorstellungsgespräch kaum einmal in unter einer Stunde über die Bühne.

Auch für den Bewerber ist dieses Verfahren durchaus positiv: Lampenfieber oder Ängste, die in einem persönlichen Gespräch häufiger auftauchen, können durch die Distanz eines Telefonats gemindert werden. Außerdem sind telefonische Gespräche in der Regel sehr auf die Sache selbst bezogen, ohne dass äußere Einflüsse zu stark ins Gewicht fallen. „Wo schaue ich hin, sitze ich gerade, spreche ich zu schnell, gucke ich arrogant, wirke ich schüchtern, schwitzen die Hände“ etc. sind Fragen, die sich ein bewusster Bewerber in einem persönlichen Gespräch wohl häufiger stellt, weil sie die Bewertung des Personalers beeinflussen. Wenn es zu einem weiteren Kontakt kommt – dann meist persönlich, ist die Verfassung des Bewerbers meist gelöster, weil man sich ja bereits kennt. Trotz der Vorteile eines Bewerbungsverfahrens per Telefoninterview sollte man sich auch auf ein solches Bewerbungsgespräch gewissenhaft vorbereiten; es empfiehlt sich, ein paar Notizen über das Unternehmen und den Job anzufertigen sowie die eine oder andere Frage abweichend von der Norm „Wie sind die Arbeitszeiten? Was zahlen Sie? Wie viel Urlaub habe ich?“ vorzubereiten, denn in einem Vorstellungsgespräch kommt zum Ende immer die Frage „Haben Sie noch Fragen?“. Wer hier etwas Intelligentes in petto hat, kann in jedem Fall punkten, denn der Abschluss des Gesprächs wird dem Personalentscheider natürlich am besten in Erinnerung sein.

Es ist vielleicht überflüssig zu erwähnen, aber Raucher sollten sich den Griff zur Zigarette während des Telefonats unbedingt verkneifen, denn der Gesprächspartner hört das Ziehen an der Zigarette und das Ausatmen des Rauches. Unabhängig davon, ob der Personaler Raucher ist oder nicht, wird er den Griff zur Zigarette während eines Vorstellungsgesprächs höchstwahrscheinlich als despektierlich erachten. Wer die Hürde Telefoninterview übersteht, ist seinem Traumjob einen großen Schritt näher gekommen.

 

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