Wie geht es mit der Energiewende in Deutschland voran?

Was macht eigentlich die Energiewende in Deutschland? Hat das Thema Energiewende Deutschland noch im Bann? Diese Fragen stellen sich viele Menschen in diesem Land, hatte das Thema „Energiewende in Deutschland“ seinen letzten großen Auftritt im März 2013, als das Bundesumweltministerium mitteilte, dass Deutschland seine Klimaschutzziele bis zum Jahr 2020 vermutlich nicht einhalten wird. In der Vergangenheit fiel das Thema „Energiewende in Deutschland“ generell eher mit schlechten, als mit guten Nachrichten auf. Trotzdem stehen die Deutschen der Wende optimistisch gegenüber, sie sind nur mit der Durchführung der Energiewende in Deutschland unzufrieden.

Geschichte der Energiewende in Deutschland

Die Energiewende in Deutschland wird auch mit Solar-Anlagen realisiert. (c) RainerSturm / pixelio.de

Wie konnte die Energiewende Deutschland verändern? Eingeleitet wurde die Energiewende unter dem Bundeskanzler Gerhard Schröder in der Legislaturperiode von 1998 bis 2005. Dort wurde unter anderem das Gesetz zum gestaffelten Atomausstieg beschlossen, genauso wie das Erneuerbare Energien-Gesetz.

  • Der Atomausstieg: Mit der „Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000“ beschloss die Bundesregierung endgültig den Atomausstieg, nachdem seit der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl 1986 über den Ausstieg aus dem Atomprogramm diskutiert wurde. Als Folge dieser Vereinbarung wurden 2003 und 2005 jeweils ein Atomkraftwerk stillgelegt. 2010 wurde eine Laufzeitverlängerung der verbliebenen Atomkraftwerke vereinbart, die allerdings nach der Katastrophe von Fukushima im März 2011 wieder rückgängig gemacht wurde. Stattdessen wurde festgelegt, dass Deutschland ab 2022 komplett auf atomaren Strom verzichtet.
  • Das Erneuerbare Energien-Gesetz: Das Erneuerbare Energien-Gesetz ersetzte am 1. April 2000 das Stromeinspeisungsgesetz. Es legte fest, dass vor allem Energie aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz eingespeist werden soll und garantiert den Erzeugern erneuerbarer Energien eine feste Einspeisevergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde.

Im Zuge der Verlagerung der Energieerzeugung vom Atomstrom hin zu erneuerbaren Energien wurde oft die Frage der Versorgungssicherheit gestellt. Nach der Rechnung von einigen Experten soll nämlich von erneuerbaren Quellen nicht mehr genug Energie erzeugt werden, um den Bedarf in Deutschland zu stillen. Deshalb boten sich zahlreiche Länder, darunter auch Österreich und Russland, an, die Deutschland nach dem Abschalten der ersten Atomkraftwerke im Jahr 2015 Strom liefern möchten.

Ist die Energiewende Deutschland heute auch noch wichtig?

Die Debatte um die Versorgungssicherheit besteht bis heute. Eine wirkliche Lösung auf die Frage, ob nach der Energiewende in Deutschland noch genug Energie zur Verfügung steht, um die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, ist noch nicht gefunden. Denn neben den Kritikern der Energiewende in Deutschland, gibt es auch einige Befürworter, die davon überzeugt sind, dass die Versorgungssicherheit gegeben ist.
Nur bei einer Frage sind sich die Experten einig: In Zukunft wird die Energiewende Deutschland vor allem durch Windkraftanlagen, die sehr kosteneffizient Strom produzieren können, realisiert

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