Soziale Ungleichheit und ihre Folgen

Man sollte meinen, soziale Ungleichheit sollte in Deutschland kein ernstzunehmendes Problem sein. Deutschland, so ist immer wieder zu hören und zu lesen, geht es gut. Angeblich sogar so gut wie nie zuvor. Und dennoch wird die Unzufriedenheit im Land immer größer, nicht zuletzt abzulesen in Wahlergebnissen, die Protest signalisieren. Volksparteien verlieren rasant an Zustimmung, die Ränder werden stärker. Viele Menschen fühlen sich abgehängt. Oder sind es längst. Subjektive Wahrnehmung oder Realität? Wie steht es in unserem Land mit der sozialen Ungleichheit, und was sind die Folgen?

Die Welt wird ungleicher

Soziale Ungleichheit ist ein Übel, das eine Gesellschaft spalten kann. Ungleich sind per se erst einmal alle Menschen; soziale Ungleichheit lässt sich leider in erster Linie messen an dem, was die Menschen im Portemonnaie haben, bzw. was ihnen darin fehlt. Und welche Chancen sie haben, ihre Situation zu verbessern.

Justitia mit einer leeren Waagschale und einer mit Gelscheinen gefüllten

Soziale Ungleichheit und ihre Folgen sind ein gesellschaftliches Problem © istock/kanvag

Die Globalisierung spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle: Für etliche Menschen bietet sie  große Chancen, technologischer Fortschritt ist überall und international austauschbar. Viele andere Menschen können diese Möglichkeiten nicht nutzen; sie bleiben in ihren Dörfern, fühlen sich ausgegrenzt und vergessen. Sie sind die Verlierer der Globalisierung.

Wo die Unterschiede am größten sind

Die soziale Ungleichheit ist primär an den unterschiedlichen Einkommen innerhalb Deutschlands abzulesen. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.

Gefälle sind auf verschiedenen Ebenen zu beobachten, und zwar nach

  • Region: Es herrscht eine Missbalance zwischen Metropolregionen und ländlichen Räumen, Ost und West, aber auch zwischen Nord und Süd.
  • Geschlecht: Weiterhin verdienen Männer mehr als Frauen, die die gleiche Arbeit verrichten. Zudem bleibt Frauen oft die Möglichkeit verwehrt, die höchsten Stufen der Karriereleiter zu erklimmen.
  • Branche: Zum einen werden in einigen Branchen niedrige Löhne bezahlt, zum anderen gibt es aber auch innerhalb der Branchen große Gehaltsunterschiede.

Werfen wir zunächst einen Blick auf diese drei Aspekte:

Soziale Ungleichheit der Regionen

In Deutschland herrscht eine regionale soziale Ungleichheit, die in erster Linie auf starke Differenzen in der Wirtschaftskraft zurückzuführen: Während Baden-Württemberg, Bayern oder Hamburg auf der ökonomischen Sonnenseite stehen, sieht es in anderen Regionen, speziell in Ostdeutschland, aber auch vermehrt in Kommunen West- und Norddeutschlands, zunehmend düster aus. Die fehlenden Mittel sorgen dort für erodierende Wirtschaft, Infrastrukturen verrotten, Arbeitsplätze gehen verloren, mehr und mehr Menschen verlassen diese Regionen.

Unternehmen, die zukunftsweisende Technologien entwickeln oder wissensintensive Dienstleistungen anbieten, siedeln nicht auf dem freien Land in Mecklenburg-Vorpommern an, sondern suchen sich Standorte wie Berlin, München, Köln oder Hamburg.  Es gibt also Landflucht auf der einen, Zuwächse in den Metropolregionen auf der anderen Seite, die wiederum zu anderen Problemen wie Verkehrsinfarkten (siehe auch Nachhaltige Mobilität) führt.

Auch das Gefälle bei den Gehältern zwischen Ost und West ist in vielen Branchen immer noch erschreckend hoch, auch wenn die Deutsche Einheit bald schon 30 Jahre zurück liegt: Unterschiede von 25 Prozent sind keine Seltenheit – kein Wunder, dass die Bereitschaft, in den ostdeutschen Ländern zu arbeiten, bei vielen Arbeitnehmern nicht sehr ausgeprägt ist. Aber auch innerhalb der alten Bundesrepublik werden die Unterschiede größer: Ein Facharbeiter hat in der gleichen Position in Schleswig-Holstein oft einige Tausend Euro weniger Jahresverdienst als in Baden-Württemberg.

Soziale Ungleichheit der Geschlechter

Frauen verdienen weniger als Männer. Das ist Fakt. Begründet wird dieser Umstand von den Arbeitgebern oft damit, dass Frauen häufig in Teilzeit arbeiteten weniger qualifiziert wären. Laut Statistischem Bundesamt lag der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern (unbereinigter Gender Pay Gap) 2017 bei über 21 Prozent – der EU-Durchschnitt liegt bei 16 Prozent. Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich auf einem der letzten Plätze.

Da Frauen weiterhin diejenigen sind, die sich um die Kinder kümmern und dementsprechend beruflich oft zurückstecken, verdienen sie weniger als Männer und sind so in vielen Fällen auf das Geld des Mannes angewiesen. Die Konsequenz: Bei einer Trennung vom Partner sehen sich diese Frauen oft von Verarmung bedroht. 43 Prozent der alleinerziehenden Mütter beziehen Hartz IV. Keine andere Bevölkerungsgruppe muss diese Sozialleistungen so häufig beanspruchen.

Symbolbild mit vielen (Männer) und wenigen (Frauen) Münzen

Die soziale Ungleichheit zwischen Mann und Frau ist nach wie vor groß © istock/Olivier Le Moal

Die Folgen im Alter sind erschreckend: Frauen bezogen laut Statistik der Deutschen Rentenversicherung (Stand 31.12.2016) in den neuen Bundesländern eine durchschnittliche Rente von 894 Euro im Monat, Männer von 1.171 Euro. In den alten Bundesländern sind die Unterschiede noch eklatanter: Hier haben Männer 1.078 Euro zur Verfügung, während Frauen mit 606 Euro auskommen mussten! Zwar verkleinert sich diese sogenannte Rentenlücke über die Jahre; bis Männer und Frauen jedoch auf einem Niveau sind, werden noch etliche Jahrzehnte ins Land gehen.

Soziale Ungleichheit der Branchen

Beim Thema Branchen sind einerseits die Ungerechtigkeiten bzgl. unterschiedlicher Branchen, aber auch innerhalb der Branchen aufzuzeigen:

  • Zwischen den Branchen: In der Landwirtschaft, in Berufen der Pflege, Erziehung oder Gesundheit, in der Gastronomie, in Sicherheitsdiensten oder im Frisörhandwerk werden Gehälter bezahlt, die gerade mal am Mindestlohn kratzen. Dagegen wird im Maschinenbau und in der Autoindustrie, ebenso wie in der Chemie- und Pharmabranche oder in Banken gutes Geld verdient. Natürlich sind Unterschiede gerecht und legitim, gerade dann, wenn es auch um unterschiedlich hohe Qualifikationen geht. Dennoch: Wer in Vollzeit arbeitet, muss in einem Land wie Deutschland sich und gegebenenfalls seine Familie von seinem Lohn ernähren können.
    Im Niedriglohnsektor ist dies allerdings so gut wie nicht möglich. Wer keine 10 Euro brutto in der Stunde verdient, gleichzeitig aber immer höhere Mieten und andere Lebenshaltungskosten zu bewältigen hat, muss entweder von Toastbrot und Wasser leben oder „aufstocken“. Ein mehr als unwürdiges Leben.
  • Innerhalb der Branchen: Woran liegt es, dass Menschen in Betrieb A für die gleiche Arbeit wesentlich mehr verdienen als in Betrieb B? Ein entscheidender Faktor für die unterschiedliche Entlohnung ist die Tarifbindung, bzw. das Fehlen derselben. Dort, wo sich Unternehmen aus Arbeitgeberverbänden und von Gewerkschaften verabschiedet haben und es keine Tarifbindung mehr gibt, findet oft massives Lohndumping statt. Von Arbeitgeberseite wird in diesem Zusammenhang gern vom Wettbewerbsdruck, oft als Folge der Globalisierung, gesprochen, der keine höheren Löhne zulasse.
    Durch die Liberalisierung des Arbeitsmarktgesetzes haben viele Firmen zudem Wege gefunden, Ihre Arbeitnehmer schlechter zu entlohnen. Über Leih- und Zeitarbeit werden Mitarbeiter angeheuert, die für kleines Geld arbeiten und jederzeit wieder an die Luft zu setzen sind. Soziale Ungleichheit in der eigenen Branche und, wenn es weiterhin eine besser bezahlte Stammbelegschaft gibt, sogar im gleichen Unternehmen, sind die Folgen.

Die Schere zwischen Arm und Reich

Soziale Ungleichheit in Deutschland ist kein gefühltes Problem, sondern anhand von Zahlen zu belegen. Die Schere zwischen Arm und Reich ist in den letzten Jahrzehnten deutlich auseinandergegangen. Die beliebte These einiger Ökonomen, dass diese Entwicklung sogar ihr Gutes habe, denn schlussendlich würde irgendwann etwas von den Superreichen zu den Armen nach unten „durchsickern“, dürfte denjenigen, die sich in den unteren Einkommensschichten bewegen, wie blanker Hohn vorkommen.

Wie hat sich die Einkommensverteilung in Deutschland über die letzten Jahrzehnte entwickelt? Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung

  • sank der Einkommensanteil der unteren 50-Prozent der Bevölkerung zwischen 1995 und 2013 von 26 Prozent auf knapp 17 Prozent. Die oberen Zehn-Prozent steigerten im gleichen Zeitraum ihren Einkommensanteil von 32 auf 40 Prozent. Das oberste Ein-Prozent erhöhte seinen Einkommensanteil von 8 auf 13 Prozent.
  • sind die Realeinkommen zwischen 1991 und 2015 zwar um 15 Prozent gestiegen, die unteren 20-Prozent haben davon allerdings nicht profitiert.
  • liegt das Armutsrisiko (weniger als 1.090 Euro Nettohaushaltseinkommen im Monat für einen Einpersonenhaushalt) in Deutschland inzwischen bei 16,8 Prozent gegenüber rund 11 Prozent Mitte der 90er Jahre. Bei Menschen, die zur Miete wohnen, liegt das Armutsrisiko sogar bei fast 30 Prozent.

Und während „die da unten“ immer mehr werden und immer weniger haben, vergrößern sich an der Spitze der Pyramide die Vermögen (die übrigens oft vererbt, und nicht erarbeitet sind!), ohne dass es eines Zutuns bedarf: Kapitalerträge machen es möglich.

Wirtschaftliche und politische Folgen sozialer Ungleichheit

Die Folgen der sich verstärkenden sozialen Ungleichheit sind selbst in einem solch reichen Land wie Deutschland nicht zu übersehen, zum Beispiel in bestimmten Großstädten, wo ganze Stadtviertel der Ghettoisierung verfallen, Kriminalität und Drogenkonsum stark zunehmen. Und auf der anderen Seite, wie bereits beschrieben, existieren ganze Landstriche, die wirtschaftlich verfallen und den Menschen keine Lebensgrundlage in Form von ausreichender Arbeit bieten. Die Bedrohung durch Arbeitslosigkeit wiederum ist eine echte Gefahr für die Mittelschicht, denn wer seinen Job verliert und vor der Frage steht, wie es seine Familie ernähren soll, steht schnell vor dem Absturz in die Armut, aus der der Weg zurück nach oben immer schwerer wird.

Der gesamtwirtschaftliche Schaden wird dann von Bedeutung, wenn die unteren Einkommensschichten so wenig Geld zur Verfügung haben, dass sie einfach nicht mehr genügend Nachfrage erzeugen können. Auch für einen Exportweltmeister wie Deutschland ist der Binnenmarkt nicht zu unterschätzen. Fatal kann es werden, wenn die Verbilligung von Krediten wie in Amerikas Finanzkrise 2008 den Markt vollkommen dereguliert. Was auf Pump aufgebaut ist, wird irgendwann zur Blase. Die Folgen einer niedrigen Zinspolitik sind also für Deutschland kritisch zu hinterfragen: Die erhofften kurzfristigen Effekte können mittel- bis langfristig zu instabilen Verhältnissen führen.

Für die Politik bedeuten die Folgen der sozialen Ungleichheit, dass unterprivilegierte Menschen auf die Straße gehen, weil sie sich benachteiligt fühlen, und sich mehr und mehr von der Politik abwenden, weil sie sich von den etablierten Parteien nicht mehr vertreten fühlen. Wie bereits zu beobachten, nutzen das die Rattenfänger an den politischen Rändern, die ihren Zulauf zusätzlich daraus speisen, dass sie sich als Sündenböcke für die soziale Ungleichheit noch schwächere Mitglieder der Gesellschaft suchen. Volksparteien verlieren an Zustimmung und durch die neuen Mehrheitsverhältnisse werden Regierungsbildungen – die letzte Bundestagswahl gab schon mal einen kleinen Vorgeschmack; die bevorstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen 2019 werden da nicht hintenanstehen – schwieriger. Ganz zu schweigen vom späteren Regieren. Über kurz oder lang drohen damit auch in der Politik instabile Verhältnisse.

Gefahr für Leib und Leben

Die soziale Ungleichheit hat auch ganz unmittelbare Folgen für die Gesundheit. Denn soziale Ungleichheit bedeutet, dass die unteren Einkommensgruppen sich ärztliche Versorgung nicht mehr leisten können, demzufolge eine signifikant niedrigere Lebenserwartung als Reiche haben.

Laut Institut für Gesundheitsökonomie und Klinischer Epidemiologie (IGKE) haben Frauen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen von weniger als 1.500 Euro eine Lebenserwartung von 78,4 Jahren, Männer nur von 71,1 Jahren. Bei einem Bruttoeinkommen von mehr als 4.500 Euro im Monat leben Frauen wie Männer dagegen durchschnittlich neun (!) Jahre länger.

Letztendlich bedeutet die geringere Lebenserwartung von Ärmeren, dass sie ihren Ruhestand – die Zeit, die der Mensch normalerweise als Verdienst für viele Jahrzehnte geleisteter Arbeit genießen sollte – im wahrsten Sinne des Wortes kaum noch (er-) leben.

Bildung – Ausbruch aus der Armut?

Die Chancen für diejenigen, die am unteren Ende der Gesellschaft stehen, sinken. Für sie und ihre Kinder. Gab es vor Jahrzehnten dank Bildungsmöglichkeiten noch gute Chancen auch für Arbeiterkinder, ihrem sozialen Milieu zu entfliehen und den sozialen Aufstieg in angesehene Berufe zu schaffen, hat sich die Durchlässigkeit nach oben inzwischen stark abgeschwächt. Denn Bildung kostet Geld – das viele nicht haben. Die Chancengleichheit ist also de facto nicht mehr gegeben.

Sich freudig meldende Schulkinder

Bildung ist ein unverzichtbares Mittel, wenn es darum geht, soziale Ungleichheit zu bekämpfen © istock/Wavebreakmedia

Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt zum Thema Chancengleichheit in Deutschland:

„Bildungszertifikate haben die Aufgabe, die Menschen auf legitime Weise in die jeweiligen Etagen des sozialen Höher und Tiefer zu lenken. Dies setzt voraus, dass Bildungseinrichtungen leistungs- und chancengerecht verfahren. Das Geschlecht, die soziale Herkunft, die ethnische Zugehörigkeit und andere leistungsfremde Gruppenmerkmale dürften bei der Zuerkennung von Bildungsnachweisen also keine Rolle spielen. Bildungserfolge hängen in Deutschland jedoch im Vergleich zu ähnlichen Ländern in besonders hohem Maße von der sozialen Herkunft und der ethnischen Zugehörigkeit der Kinder ab. Misst man Chancengerechtigkeit als „proportionale Chancengleichheit“ – sie ist erreicht, wenn die Kinder aller relevanten sozialen Gruppierungen auf allen Stufen des Bildungssystems die gleichen Anteile wie in der Gesamtbevölkerung erreichen -, so wird deutlich, dass Deutschland besonders weit davon entfernt ist, Chancengerechtigkeit im Bildungswesen zu erreichen.“

Bedingungsloses Grundeinkommen für mehr soziale Gleichheit?

Ist das bedingungslose Grundeinkommen ein geeignetes Instrumentarium, soziale Ungleichheit zu bekämpfen? Auf der einen Seite bestimmt, weil damit vielen Menschen in prekären Situationen geholfen wäre, insbesondere denjenigen, die sich mit der stetigen Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes und der Sorge, sich und ihre Familie nicht mehr ernähren zu können, konfrontiert sehen.

In der Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen stellt sich aber auch immer die Frage nach der Finanzierung: Der Wegfall von Sozialleistungen reicht bei weitem nicht aus. Und nicht zuletzt ist die Höhe eines solchen Grundeinkommens stark umstritten: Wenn es sich auf der Basis von Hartz IV bewegt, wäre keinem geholfen. Der Betrag müsste schon im Bereich von mindestens 1.000 Euro liegen, damit ein vernünftiges Leben möglich ist.

Zudem besteht natürlich die Gefahr, dass zu viele Menschen sich einfach auf die faule Haut legen und damit den Sinn des bedingungslosen Grundeinkommens konterkarieren.

Soziale Gerechtigkeit schafft soziale Gleichheit

Was als sozial gerecht gesehen wird, ist eine heikle Frage. Wie auch immer man dazu steht, eins wird wohl niemand ernsthaft bestreiten: Wenn die Güter so verteilt sind, dass einigen wenigen fast alles gehört und die große Mehrheit so gut wie nichts besitzt, ist das nicht gerecht.

Um soziale Gleichheit herzustellen bedarf es mehr sozialer Gerechtigkeit. Das bedeutet in erster Linie:

  • gerechtere Löhne, von denen jeder Mensch würdig leben und nicht nur gerade so existieren kann
  • Zugang zu ärztlicher Versorgung, damit Gesundheit nicht eine Frage des Geldbeutels ist
  • Chancengleichheit in der Bildung, um jedem die Möglichkeit zu geben, seine beruflichen Ziele zu erreichen

In einem Land wie Deutschland sollte es möglich sein, diese Voraussetzungen – die es ja durchaus schon gab! – zu schaffen, damit der Begriff „soziale Ungleichheit“ irgendwann zu einem Fremdwort wird.

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